Im Spiegel der Geschichte

VHS-Studienreise nach Bonn vom 8. bis 10. März



Langenhagen. Eine dreitägige Bus-Studienreise der Volkshochschule führt vom 8. bis 10. März nach Bonn. Die Reisenden besuchen die Bundeskunsthalle, die 2018 einen besonderen Höhepunkt zu bieten hat: eine Ausstellung mit Bildern aus der umstrittenen Gurlitt-Sammlung. 1500 Werke, die unter anderem als verschollen galten, wurden dabei entdeckt. Der 2014 gestorbene Sammler Cornelius Gurlitt hatte knapp 1.500 Bilder von seinem Vater geerbt. In Bonn konzentriert sich die Ausstellung auf Bilder, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte, sowie auf Arbeiten, die meist jüdischen Sammlern und Kunsthändlern entzogen wurden. Dabei sollen den Schicksalen der Opfer auch die Täterbiografien gegenübergestellt werden. Eine Stadtrundfahrt vermittelt einen Einblick in die Zeit vom Beginn der Bonner Republik als Provisorium bis zum Umzug des Bundestages nach Berlin. Es folgt eine Führung durch den Kanzlerbungalow, wo fast alle deutschen Bundeskanzler von Erhard bis Schröder gelebt und gearbeitet haben. Außerdem gibt es eine Führung durch das Beethoven-Haus: Die größte Beethoven-Sammlung der Welt ermöglicht einen Einblick in das Leben und die Arbeit des Musikers. Das ausfürhliche Programm sowie die besonderen Anmeldeformulare sind in den Geschäftsstellen der Volkshochschule Eichenpark und im vhs-Treffpunkt erhältlich. Anmeldeschluss ist der 15. Januar.
Anmeldungen werden persönlich, schriftlich, per Fax (7307-9718) oder per E-Mail (info@vhs-langenhagen.de) entgegengenommen. Unter diesen Kontaktdaten gibt es auch Infos.