In der ersten Liga

Pestalozzi-Schule Langenhagen sieben Mal bestes Ergebnis

Langenhagen. Der TÜV hatte sich an der Pestalozzi-Schule in Langenhagen angesagt. Genauer gesagt der "Schul-TÜV", der seit Mai 2005 in Niedersachsen die Qualität der Schulen unter die Lupe nimmt. Zwei Inspektoren führten eine Woche lang an vier Tagen intensive Gespräche mit Schülern, Lehrern, Eltern sowie der Schulleitung, beobachteten 27 Mal den Unterricht in verschiedenen Klassen und durchforsteten die pädagogischen Konzepte der Schule. Lehren und Lernen, Schulmanagement, Schulkultur und Kooperation mit externen Partnern und anderen Schulen, so lauteten einige der 15 Prüfkriterien, an denen eine qualitative Standortbestimmung vorgenommen wurde.
Am Ende der Inspektion herrschte bei Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung eine gespannte Atmosphäre, als die beiden Inspektoren das Ergebnis präsentierten. Sieben Mal vergaben sie die Bestnote und in sieben
weiteren Fällen entschieden sie sich für die zweitbeste Beurteilung.
Zusammenfassend kommen die Inspektoren zu dem Ergebnis. „Es herrscht ein deutlich wahrnehmbares Klima der Innovation, unterstützt durch ausgesprochen zielgerichtetes Schulleitungshandeln und ein hohes Maß an Lehrerkooperation. Die gestaltete Schule ist geprägt von einem bemerkenswerten Schulleben, welches sich positiv auf die Wertschätzung und das Wohlfühlen aller an der Schule Beteiligten auswirkt und in einer stark ausgeprägten Verantwortungsbereitschaft mündet."
"Und", so meinte der Schulinspektor, "wir haben einen erstaunlich
hohen Anteil von sehr gutem Unterricht gesehen. Hier macht Lernen wieder Spaß.
Diese Schule ist auf einen sehr guten Weg und wir wünschen Ihr weiterhin viel
Erfolg dabei."
Letzteres freute besonders das Kollegium der Schule, das sich im Rahmen von
Fortbildungen besonders in Fragen der Unterrichtsentwicklung engagiert. Fazit von
Schulleiterin Andrea Engelhardt: "Mit diesem hervorragenden Ergebnis spielen wir in der ersten Liga."