Informationen aus erster Hand

Die Referenten mit Politiklehrer Ingo Sprick. (Foto: E. Skowronek)

Ehemalige des Gymnasiums informieren Oberstufenschüler

Langenhagen. "Soll ich studieren oder eine Ausbildung machen?" "Wie bewerbe ich mich für ein duales Studium?" "Welche Angebote gibt es?" "Wo kann ich ein Fach wie Biotechnologie studieren?" Wer kann auf diese und weitere Fragen zur der schwierigen Entscheidung eher Antworten geben als Studenten und ehemalige Schüler. Mit dieser Überlegung haben vor einigen Jahren ehemalige Schüler des Gymnasium Langenhagen und Politiklehrer Ingo Sprick ein Konzept entwickelt, um Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge elf und zwölf zu informieren. Trotz vieler Informationsbroschüren und Web-Auftritten zu den verschiedenen Ausbildungsgängen, hätten viele Schülerinnen und Schüler doch falsche oder nur wenige Vorstellungen von dem von ihnen begonnenen Studium oder Ausbildungsgang. Daher sei eine Information aus erster Hand mit eigenen Erfahrungen so wichtig, sagt Sipan Agirman, einer der Organisatoren des diesjährigen Informationsnachmittags. Ihm und auch anderen der 17 Referenten haben die Informationen ehemaliger Mitschüler bei der eigenen Entscheidungsfindung geholfen. Deshalb könnten sie jetzt auch mit Überzeugung über ihren beruflichen Weg informieren.
Die Informationsveranstaltung begann mit einer allgemeinen Einführung in der Aula der Schule. Anschließend berichteten Abiturientinnen und Abiturienten der Abschlussjahrgänge 2011 bis 2015 in den Räumen des M-Traktes über ihren Einstieg in Studium und Ausbildung oder auch ihre Erfahrungen über ein freiwilliges Jahr und stellten sich den Fragen der Elft- und Zwölftklässler. 17 Referenten kamen in diesem Jahr "in ihre alte Schule" und berichteten. Unter anderem wurden vorgestellt: Mathematik, Politikwissenschaften, Duales Studium Konstruktionstechnik, Psychologie, Ausbildung bei Polizei und Bundeswehr. Die Oberstufenschüler waren sehr interessiert und nutzten die Möglichkeit, in drei verschiedene Vorträge zu gehen und ihre Fragen stellen zu können. Abschließend bestätigten alle, dass diese sehr persönliche Information für sie wichtig sei und sie viel Nachdenkenswertes mit nach Hause nähmen.