Initiative führt zu Vorträgen und Gesprächen

Für die Jahresplanung setzten sich die Aktiven der Offenen Gesellschaft in einem Workshop zusammen. (Foto: A. Hesse)

Offene Gesellschaft Langenhagen ist online

Langenhagen. Die Initiative Offene Gesellschaft hat sich mit einem Workshop auf die Arbeit im Jahr 2018 eingestimmt: An einem Sonnabend im Januar sammelten 15 Aktive zunächst Ideen für Veranstaltungen und Aktionsformen in den kommenden Monaten. In der daran anschließenden intensiven Diskussion kristallisierte sich das Thema „erlebbare Demokratie“ als grundlegend heraus: „Wir möchten Veranstaltungsformate entwickeln, die die Demokratie als Basis für gesellschaftliches und persönliches Glück erlebbar machen“, sagt Andrea Hesse, eine der Initiatorinnen der Gruppe. Unter anderem in kurzen Filmclips, die an bekannten Langenhagener Orten gedreht werden, soll diese Perspektive umgesetzt werden. Darüber hinaus möchte die Initiative in den kommenden Monaten mit Lesungen, Diskussionen, Vorträgen und Nachbarschaftsaktionen auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Seit Mitte Januar ist die Offene Gesellschaft Langenhagen auch online: Auf www.offene-gesellschaft-langenhagen.de informieren die aktuell etwa 35 Aktiven über Inhalte, Aktionen und Möglichkeiten der Beteiligung. An jedem letzten Freitag im Monat kommen sie um 16 Uhr im Gemeindehaus der Elisabeth-Kirchengemeinde zu ihren Treffen zusammen; Interessierte sind herzlich willkommen.
Die Vielfalt der Menschen, die sich in der Offenen Gesellschaft Langenhagen engagieren, ist groß: Sie sind 19 oder 73 Jahre alt, Frau oder Mann, leben in der Stadtmitte oder in einem ländlichen Ortsteil, sind berufstätig, Rentnerin oder Student, engagieren sich in der Kirche oder in einer Partei, arbeiten regelmäßig mit oder immer dann, wenn sie gerade Zeit haben. Ihnen allen gemeinsam ist der Wunsch, die demokratische, gastfreundliche und solidarische Gesellschaft zur verteidigen und dafür auf lokaler Ebene Mitstreiter zu gewinnen.
„Wir wollen das Erstarken rechtspopulistischer Gruppierungen verhindern, ihren Angriffen auf unsere offene Gesellschaft etwas entgegen setzen und damit der Mehrheit in unserer Stadt ein Gesicht und eine Stimme geben“, sagt Susanne Wöbbekind von der Offenen Gesellschaft Langenhagen.