Interaktive Ausstellung für Jugendliche

Jörg Hollemann (links) und Jens Monsen (Zweiter von rechts), Wirtschaftsförderung Langenhagen, mit Angelika Kramm, Center-Management und Heike Hinrichs von pro regio (rechts) bei der Eröffnung der Ausstellung im CCL. (Foto: D. Lange)

Projekt zur Berufsorientierung ist im CCL aufgebaut

Langenhagen (dl). Die Ausstellung „Under Construction“ im CCL weist im Titel schon auf ein Dilemma hin, mit dem viele jugendliche Schulabgänger zu kämpfen haben. Ihre Auseinandersetzung mit der Frage, wie es nach der Schule weitergehen soll und die damit verbundene Berufsorientierung ist bei vielen von ihnen noch eine ziemlich große Baustelle. Und wie im richtigen Leben gehen Baustellen nicht selten mit einigen Umleitungen einher. Da gilt es, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen auf der Suche nach dem richtigen Weg, sprich: den richtigen Beruf. Die interaktive Ausstellung, die derzeit bis zum 10. März im CCL zu sehen ist, ist als Hilfestellung für Acht bis Zehntklässler gedacht, sich mit den zentralen Themen der unterschiedlichen Berufsfelder auseinander zu setzen und sowohl die Zusammenhänge und Schnittstellen, als auch die Unterschiede zwischen den Berufen zu entdecken. Bei rund 330 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen alles andere als eine leichte Aufgabe. Die Ausstellung im CCL gliedert sich in die beiden Berufsfelder Gesundheit und Erziehung sowie Gastronomie, Handel und Lebensmittelhandwerk. An den interaktiven Stationen der Ausstellung erfahren die Besucher vieles über Handlungs- und Verarbeitungsabläufe in den jeweiligen Berufen und auch über die beruflichen Herausforderungen beim Blick auf den Menschen. Darüber hinaus können sich die Jugendlichen, an die sich die Ausstellung in erster Linie wendet, am schwarzen Brett aktuell über freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze informieren. Für die Vormittage bietet die Ausstellung eine pädagogische Begleitung für Schulklassen an, an den Nachmittagen ist die selbsterklärende Schau für alle Interessenten offen. Entwickelt und produziert wurde sie vom Verein „Ausbildung pro Regio“ und auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung konnte die Ausstellung in Kooperation mit dem CCL, das auch die Öffentlichkeitsarbeit dafür übernahm, nach Langenhagen geholt werden. Finanziert wird sie sowohl von der Region als auch von der Agentur für Arbeit.