Ischa Freimaak!

Die MTV Vorstandsmitglieder mit Ehepartnern vor dem Übersee-Museum.Foto: H. Dietzsch

Vorstand des MTV Engelbostel-Schulenburg in Bremen unterwegs

MTV Engelbostel-Schulenburg. Um die Kommunikation untereinander zu fördern, unternimmt der MTV-Vorstand mit Ehepartnern jährlich eine kleine Wochenendfahrt. Berlin, Hamburg, Bremerhaven und Lübeck waren in den vergangenen Jahren das Ziel. Dieses Jahr führte die Fahrt nach Bremen. Vor Kurzem ging es mit 25 Teilnehmern in Richtung Nordwesten. Das traditionelle kleine Frühstück vor der Abfahrt durfte nicht fehlen. Brigitte und Wolfgang Laas hatten es vor dem MTV- Eingang bereitgestellt.
Der erste Anlaufpunkt der Hansestadt war das historische Zentrum mit Markt, Böttchergasse und Schnoor. Sehr lebendig ging es dort zu. Man hatte den Eindruck, dass fast ganz Bremen mit Umland und viele Touristen auf den Beinen war. Neben dem behaglichen Herbstwetter war sicher der zur Zeit stattfindende Bremer Freimarkt ein Grund, Er gilt als eines der größten Volksfeste im Norddeutschen Raum. Das Mittagessen fand in einer ganz besonderen Umgebung statt. Man speiste in einem ehemaligen Kirchenschiff des Katharinenklosters. Ein paar Jahrhunderte vor den Gästen aus dem Westen Langenhagens saßen Dominikanermönche dort.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die bekannte Böttcherstraße und der Schnoor waren das Ziel einiger MTVer. Das Glockenspiel in der Böttcherstraße ist eine beliebte Touristen-Attraktion. 30 Meißener Porzellanglocken spielen Melodien und gleichzeitig zu den Klängen rotiert ein Turm im Mauerwerk mit zehn geschnitzten Holztafeln. Bekannte Ozeanbezwinger wie etwa Christoph Kolumbus werden dort als Motiv dargestellt.
Am späten Nachmittag traf sich die Gruppe am Bremer Geschichtenhaus, mitten im Schnoorviertel gelegen. Die Besonderheit an diesem Museum ist, dass verschiedene Darsteller typische Szenen der Stadtgeschichte vorspielen wie in einem kleinen Theater. Die Vermittlung der Geschichte in dieser Art ist aufgelockert und sehr einprägsam.
Am Abend, wie konnte es anders sein, ging es auf die Bürgerweide, denn „Ischa Freimaak“ (es ist Freimarkt). Dieses Fest der Superlative wird von Millionen von Menschen besucht, und dementsprechend musste man sich den Weg durch das Gedränge bahnen.
Am Sonntagmorgen stand ein Besuch im Überseemuseum auf dem Programm. Nach dem Motto „Afrika in Bremen“ konnte man vieles über die Lebensräume dieses Kontinents erfahren. Die Führung leitete eine Afrikanerin, die sehr authentisch über Gesellschaft, Ressourcen, Ernährung und alle Aspekte des Alltagslebens erzählte. Die Ressourcen und Rohstoffe sind unerschöpflich. Aber statt diese an den Weltmarkt zu Schleuderpreisen abzugeben gilt es, vor Ort ein produzierendes Gewerbe aufzubauen.
Der MTV dankt Matthias Rieder für die gute Planung der Vorstandsfahrt. „Den Bremer Freimarkt habe ich extra zu diesem Termin für euch bestellt“, flachste er.