Jetzt zum Fußballturnier in Antwerpen

Bei der Präsentation erfolgreicher Sportler (stehend von links): Roland Kaiser, Sebastian Kabatek, Reiner Weidler, Natali Heinrichs, Leonard Lohbreier, Martin Weidler, Saskia Adlon und Sabrina Hellwig, davor Ilias Symeokidis. Foto: K. Raap

Große Erfolge für Behinderte in verschiedenen Sport-Disziplinen

Langenhagen (kr). „Mitten im Leben“ lautet das Motto der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit, und mitten im Leben präsentierte die GBA, wie das ECHO ausführlich berichtete, anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums ihre Einrichtungen. Unter anderem mit diversen Präsentationen zu unterschiedlichsten Themen auf dem Wochenmarkt. Hinzu kam im Treffpunkt „Wiesenauer Mitte“ ein fröhliches Straßenkonzert mit der Gruppe „Rosi und die Knallerbsen“, ein Freizeit- und Musikprojekt der Lebenshilfe Schenefeld. Aber auch der Sport spielt in der GBA eine gewichtige Rolle. Jetzt stellte die neue GBA-Geschäftsführerin Saskia Adlon in Langenhagen fünf Aktive der Öffentlichkeit vor, die in unterschiedlichsten Disziplinen bei den Special Olympics Niedersachsen und bei den deutschen Meisterschaften in Düsseldorf für überragende Leistungen ausgezeichnet wurden. Gold holte der 33-jährige Torwart Roland Kaiser, der sich damit mit der Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten für das europäische Turnier in Antwerpen qualifizierte. Gold und Bronze holte sich der Leichtathlet Sebastian Kabatek im Laufen und Springen. Natali Heinrichs landete mit einer Goldmedaille im Laufen einen tollen Erfolg. Martin Weidler freute sich über einen 6. Platz im großen Feld der Tischtennisspieler bei der Deutschen Meisterschaft. Eine Goldmedaille im Tischtennis feierte Sabrina Hellwig.
Als Trainer und Sportpädagoge der Hannoverschen Werkstätten, in denen auch die Sportler arbeiten, war Ilias Symeokidis wesentlich an der Erfolgen beteiligt, unterstützt von Leonard Lohbreier. Aktiv im Sportgeschehen ist auch Reiner Weidler von der Lebenshilfe Langenhagen, eine Gesellschafterin der GBA. Die Werkstätten sind Mitglied bei den Special Olympics Niedersachsen. Der deutsche Dachverband arbeitet mit in der weltweit größten vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Jahr 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy ins Leben gerufen, ist Special Olympics heute mit nahezu vier Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.
Mit einem Festakt im Rathaus, an dem auch die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt beteiligt ist, beschließt die Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit am Freitag, 11. Juli, 11 Uhr, im Rathaus ihre Veranstaltungsreihe zum 40-jährigen Bestehen.