Johanniter begrüßen zwei neue Auszubildende

Die „Neuen“ 2016: (mittlere Reihe von links): Josi Bussieweke und Victoria Schäfer (NOV); hintere Reihe von links: Wachleiter Helge Vogelsang, Mitte: Praxisanleiter (PAL) Joachim Salomé, rechts: PAL Moritz Treubel. (Foto: Die Johanniter/Martin Riemann)

Angehende Notfallsanitäter des zweiten Ausbildungsjahrgangs treten Dienst an

Langenhagen. Mit Beginn des Monats August startete der 2. Jahrgang zur Ausbildung zum Notfallsanitäter in der Lehrrettungswache Langenhagen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Nordhannoverschen Ortsverband (NOV) Langenhagen. Dort begrüßten Rettungswachenleiter Helge Vogelsang und beide Praxisanleiter Joachim Salomé und Moritz Treubel die beiden „Neuen“, Josi Bussieweke und Victoria Schäfer.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in Vollzeit durchgeführt. Das neue Berufsbild des Notfallsanitäters löst seit dem 1. Januar 2014 den bisherigen Beruf des Rettungsassistenten ab.
Insgesamt wurden in mehrtägigen Tests und Auswahlgesprächen aus mehr als 300 Bewerbern zehn junge Frauen und Männer für diese Ausbildung im Regionalverband Niedersachsen Mitte bei den Johannitern ausgewählt. Die Auszubildenden verteilen sich auf die Rettungswachen Wunstorf, Garbsen, Langenhagen, Schwarmstedt und Hannover, wobei die ersten vier Lehrrettungswachen einen Ausbildungsverbund bilden. Das hat den Vorteil, dass die achtAuszubildenden dieses Verbundes im Laufe ihrer Ausbildung verschiedene Teams und Wachen kennenlernen können.
Die Ausbildungszeit setzt sich zusammen aus 1.960 Stunden schulischem Unterricht in der Johanniter Akademie in Hannover. In insgesamt 720 Stunden werden Praktika in verschiedenen Bereichen in den Klinken der Region Hannover durchgeführt und 2600 Stunden auf den jeweiligen Lehrrettungswachen geschult. Der NOV hat damit in den beiden aktuellen Ausbildungsjahrgängen drei angehende Notfallsanitäterinnen in der Ausbildung, wobei die Auszubildende des ersten Ausbildungsjahrgangs (2015), Rebecca Anlauf, gerade ihre Zwischenprüfung erfolgreich abgelegt hat.
„Junge Leute auszubilden und auf ihrem Weg durch die Stationen zu begleiten ist eine tolle Sache, aber auch eine Herausforderung“, findet Praxisanleiter und Notfallsanitäter Joachim Salomé. Natürlich ist auch für das nächste Jahr wieder ein Ausbildungsgang zum Notfallsanitäter geplant. Bewerbungen dafür sind bis Ende Januar 2017 an die Johanniter-Unfall-Hilfe zu richten.