Jugend steht ohne Boote da

Letzte Aufräumarbeiten am Schulenburger Südsee: Wolfgang Lehmann und Heinz Spielwak. (Foto: O. Krebs)

Einbrecher stehlen Ausrüstung aus zwei Containern am Südsee

Schulenburg (ok). Der Segelclub Passat ist in großen Nöten; die Jugendarbeit liegt erst einmal am Boden. Der Grund: Die beiden Container, in denen das Material für die Ausbildung lagerte, sind leergeräumt, massive Schlösser geknackt worden. Jugendwart Heinz Spielwak hat am Mittwoch nach eigener Aussage fast der Schlag getroffen, als er nach den Sommerferien wieder mit dem Segeln starten wollte. Acht Optimisten, eine Laserjolle, ein Schlauchboot mit Motor, ein Neopren-Anzug eine Einmannjolle sowie 15 Rettungswesten. Gesamtschaden: etwa 8.500 Euro. Spielwak und sein Kollege Wolfgang Lehmann gehen davon aus, dass der Einbruch in den vergangenen zwei Wochen über die Bühne gegangen ist. Die Türen waren noch angelehnt, Stühle lagen im Gebüsch. Lehmann und Spielwak denken auch, dass Ortskundige mit Segelkenntnissen die Diebe gewesen sein müssen, schließlich seien komplett segelfertige Boote gestohlen worden. Drei Schiffe sind noch übrig geblieben, doch ohne Schlauchboot als Sicherung können die Jugendlichen nicht mehr segeln. Auf Dauer kommen die Container wohl weg, bitten nach Ansicht der beiden Vereinsmitglieder keine Sicherheit mehr. Lehmann: "Wir bringen sie auf unser gesichertes Vereinsgelände in Godshorn, wo auch die Boote der Erwachsenen liegen, und fahren sie immer zum Südsee nach Schulenburg. Silber- und Wietzesee, die deutlich mehr frequentiert würden, seien für ihn die bessere Alternative als Ausbildungsort. Der Segelclub Passat freut sich in dieser Notlage um jede Art der Unterstützung. Wer helfen möchte, melde sich bitte unter der E-Mail-Adresse info@segelclub-passat.de.