Jugendliche punkten mit Marmelade

Marko Balkenhol (rechts) aus dem Kirchenvorstand ist als Organisator überall ansprechbar.Foto: G. Gosewisch

Traditionelles Gedränge beim Godshorner Weihnachtsmarkt

Godshorn (gg). Fest in der Hand der Jugend wurde der Weihnachtsmarkt in Godshorn an der Kirche "Zum guten Hirten" gefeiert. „Es sind ehemalige Konfirmanden, die hier viel helfen, aber auch viele andere Gruppen“, meint Marko Balkenhol, Vorsitzender des Kirchenvorstandes und erster Ansprechpartner für Organisatorisches. Er vermutet, dass nicht zuletzt die Party nach dem Weihnachtsmarkt, die traditionell in der Jugendscheune stattfindet, ihren Teil zur großen Beteiligung am Treffpunkt Weihnachtsmarkt ausmacht. „Da ist auch das Wetter egal. In diesem Jahr ist es phantastisch für den Anlass mit trockenem Frost, so dass der Glühwein und die warmen Leckerein schmecken. Im letzten Jahr hatten wir Regen, da war es hier auch voll“, so seine Erfahrung. Viel werde in jedem Jahr aufgebaut, da stellten die Buden noch den kleinsten Arbeitsaufwand dar. Sehr arbeitsaufwändig sei die Installation der Lichter, die den runden Platz festlich schmücken und ein klassisches Weihnachtsmarktbild zaubern. Marko Balkenhol ist froh, sich auf viele Helfer verlassen zu können, insbesondere auch beim ebenso späteren Abbau: „Hier in der Gemeinde haben wir keinen Küster.“ Pastor Falk Wook und die Diakonin Beate Harms haben viele Gruppen betreut, die ihre Angebote präsentiert haben, darunter auch der Bastelkreis. Das Tortenbuffet ist in Godshorn doch eines der geheimen Höhepunkte und Ort des höchsten Umsatzes. Mit selbst Gemachtem punkten inzwischen auch die Jugendlichen in der Gemeinde, die 144 Marmeladengläser an den Mann brachten. Das Bläserkorps des Schützenvereins Godshorn sorgte mit den klassischen Weihnachtsmelodien für Stimmung und nutzte die Gunst der Stunde mit dem Werben in eigener Sache für Mitglieder des Fördervereins.