Jugendorchester überrascht

Delegationen aus den Partnerstädten Glogau (Polen), Southwark (Großbritannien), Bijeljina (Bosnien-Herzegowina), Stadl-Paura (Österreich), Le-Trait (Frankreich) und Rodewisch (Sachsen) mit Bürgermeister Mirko Heuer (Mitte) und seinen Stellvertretern Ulrike Jagau (unten, Dritte von rechts) und Willi Minne (oben, Zweiter von links). (Foto: G. Gosewisch)

Stadtempfang im Theatersaal für geladene Gäste

Langenhagen (gg). Rund 350 geladene Gäste aus Politik, Vereinen und Institutionen sowie Delegationen aus Langenhagens Partnerstädten und Gemeinden folgten der Einladung zum Stadtempfang – eine Gala mit anschließendem Büfett im Theatersaal, die alle zwei Jahre seitens der Stadtverwaltung ausgerichtet wird, um an die Verleihung der Stadtrechte, nun vor 56 Jahren, zu erinnern.
Hohe Erwartungen wurden dabei an das Jugendblasorchester gerichtet, das mit zahlreichen modernen Musikstücken das Programm maßgeblich füllte. Ihre Kooperation signalisierten dabei die musikalischen Leiter Stefan Polzer (Musikschule Langenhagen) und Claudius Netzel (IGS), indem sie sich den Taktstock abwechselnd in die Hand gaben für Blasorchester-Arangements bekannter Musical- und Pop-Songs. Eloquent moderierte Manfred Unger, musikalischer Leiter der Musikschule Langenhagen, die Veranstaltung und gab mit einem Saxophon-Solo eine gelungene Hörprobe seines Könnens. Frederic Haas, Schüler des elften Jahrgangs aus Hannover, spielte ein Vibraphon-Solo.
Für einen zusätzlichen und überraschenden Programmpunkt sorgte BBL-Ratsherr Werner Knabe, der einen Spendenscheck für das Jugendblasorchester in Höhe von 2.000 Euro als „Anerkennung für das musikalische Engagement der Jugend“ überreichte.
„Beim ehrenamtlichen Engagement für die Mitmenschen gewinnen sowohl die Gebenden als auch die Nehmenden“, stellte der Bürgermeister fest und würdigte dies in seiner gesellschaftlichen Bedeutung. „Ohne Ehrenamt geht nichts – um so wichtiger, dies einmal mehr in das Rampenlicht zu rücken“, so seine Moderation vor der Verleihung der Ehrenamtsnadeln an zwölf Langenhagener, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten besonders verdient gemacht haben: Gerhard Bodenstab (Langenhagener Akkordeonfreunde), Gerda Bolten (Tischtennis beim DjK Sparta), Silke Brodersen (NABU-Langenhagen), Joachim Ferle (TSV KK), Yaowanute Knüppel (Asiatische Frauengruppe), Edeltraud Lichtenberg (Kulturring Godshorn und Mittagstisch mit Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler im Projekt Satt & Schlau), Elke und Wilfried Mielcarek (Rheumaliga und DLRG); Wolfgang Reichel (Kfz-Projekt Do-It! des Wirtschaftsclubs für Pestalozzischüler), Irmgard und Jürgen Zieger (AWO-Godshorn). Elisabeth Garweg (Vorlesen in der Kita Kolberger Straße) bekam die Ehrennadel bereits im Februar, sie ist vor Kurzem gestorben.
Ausdrücklich betonte Bürgermeister Mirko Heuer seine Absicht, die Gestaltung des Stadtempfangs für die Zukunft weiterentwickeln zu wollen und erinnerte die Gäste mehrfach an seine Bitte, die vorgefertigten Kritik-Karten zu nutzen: „Schreiben Sie ihre Ideen einfach auf, wir werden diese auswerten.“