Jugendpreis „Die Gute Tat“ ausgelobt

Sie werben für den Preis „Die Gute Tat“ und bitten um weitere Vorschläge. Foto: E. A. Nebig

Bis zum 14. August noch Vorschläge gesucht

Langenhagen (ne). Frank Labatz vom Fachdienst Kinder und Jugend der Stadt Langenhagen, erläuterte jetzt während eines JuleiCa-Lehrganges (Jugendleiter-Card) den Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Jugend-Preis „Die Gute Tat“. Dieser Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Er ist eine Auszeichnung für Jugendliche und junge Erwachsene, die innerhalb der letzen zwei Jahre eine „gute Tat“ vollbrachten, ohne dass diese in der Öffentlichkeit bekannt und gewürdigt wurde. Gestiftet wurde der Preis nach einem Generationen-Forum 2004, das auf Anregung von Otto E. Schultz und Manfred A. Nitschke stattfand. Diesem Forum folgten mehrere Gespräche mit Vertretern der Senioren-Union, des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, des Vereins für Sozialarbeit, der Senioren-Union der CDU , des Bürger- und Heimatverein Langenhagen und dem damaligen Leiter der städtischen Jugendpflege Frank Labatz. Dabei entstand die Idee der Aktion „Die Gute Tat“ mit Vergabe eines Preises. Dieser wurde schließlich 2006 von der Senioren Union, dem Fachdienst Kinder- und Jugend der Stadt Langenhagen sowie dem gemeinnützigen Bürger- und Heimatverein Langenhagen e.V. gestifte. Seitdem wird der Preis unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters alle zwei Jahre für sozial engagierte junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren vergeben. Diese müssen in Langenhagen oder den dazugehörigen Ortschaften wohnen und die „Die Gute Tat“ im Stadtgebiet vollbracht haben! Jetzt wurde der Preis mit Hilfe von Faltblättern zum dritten Mal ausgelobt. „Die Gute Tat“ - so Frank Labatz - “ fängt zum Beispiel bei der unentgeltlichen Nachbarschaftshilfe sowie dem Schülerlotsen-Dienst an und reicht bis hin zum ehrenamtlichen Engagement in Vereinen und Verbänden. So zum Beispiel Freizeitbetreuung von Kindern in den Ferien. Acht Nominierungsvorschläge seien bereits bei der unabhängigen Jury eingegangen, berichtete Eckard Keese von der Senioren Union dem ECHO, er sei aber davon überzeugt, dass sich noch viel mehr Jugendliche in Langenhagen sozial und ehrenamtlich engagierten. Er bittet daher vor allem die Schulen sowie die Vereine und Verbände um weitere Vorschläge an Frank Labatz im Haus der Jugend oder an seine Adresse: 30853 Langenhagen, Veilchenstraße 18. Die Bedingungen zur Vergabe stehen in einem Faltblatt, das bei der Stadt und ihren Dienststellen erhältlich ist. Zudem wurde es an Vereine, Verbände und Schulen verschickt. Einsendeschluss ist der 14. August! Die Preisverleihung findet am 21. September 2010, um 18 Uhr, im Rathaus statt. Dazu werden außer dem Preisträger oder Trägerin alle für den Preis vorgeschlagenen Bewerber/innen eingeladen. Preisträger der Aktionen 2006 und 2008 waren Marina Dettmering und Marcel Neure.