Kaltenweider AWO zog positive Bilanz

Mit Urkunden, Nadeln und Präsenten wurden während der Versammlung Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Foto: K. Raap

Jahreshauptversammlung im Zelleriehaus mit 16 Ehrungen

Kaltenweide (kr). Rundum harmonisch und informativ verlief im voll besetzten Zelleriehaus die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Kaltenweide der Arbeiterwohlfahrt. Eine sehr erfreuliche Bilanz zog die Vorsitzende Anita Jacob über die Aktivitäten im Jahre 2013. Die 129 Mitglieder, 88 Frauen und 41 Männer, hätten die vielfältigen Angebote der Organisation intensiv genutzt. So beteiligten sich allein 206 Kaltenweider Bürger an den fünf Tagesfahrten. „Ein schönes Echo in der Öffentlichkeit“, so betonte Anita Jacob, „fanden auch der Stand des Ortsvereins beim großen Mühlenfest und die Präsentation auf dem Kaltenweider Markt. Zu den regelmäßigen Festivitäten zählten Veranstaltungen wie Neujahrsempfang, Fasching, Frühlings- und Sommerfest, Basar und Weihnachtsfeier sowie Fahrten zum Gänse-, Wurst- und Spargelessen. Die Mitgliedschaft in der Ortsarbeitsgemeinschaft habe die AWO zum Erfahrungsaustausch genutzt. Ein besonderes Dankeschön der Ortsvereins-Vorsitzenden galt der Stadt und dem Ortsrat für die finanzielle und ideelle Unterstützung. Besondere Grüße richtete sie auch an die Vertreter der drei anderen Ortsvereine Langenhagen, Godshorn und Engelbostel-Schulenburg.
„Die regelmäßigen Treffs der Seniorinnen und Senioren im Zelleriehaus werden durchschnittlich von rund 35 Mitgliedern besucht“, so informierte die Tagesstättenleiterin Edeltraud Mittelstedt bei ihrem Jahresbericht, „dabei wird immer viel gelacht und gesungen, und auch die Bewegung kommt nicht zu kurz.“ Als feste Veranstaltungen wurden im Terminkalender für 2014 direkt in der Begegnungsstätte bereits 16 Veranstaltungen notiert. Hinzu kommen die regelmäßigen Kaffeenachmittage sowie die Angebote der Bastel-, der Gymnastik- und der Skatgruppe. Zusätzlich ist ein Spielnachmittag in das Angebot integriert. Neu eingerichtet wird eine Sparte, die das kulturelle Angebot an Konzerten, Lesungen und Kinoabenden weiter intensivieren will. Einen entsprechenden Vorschlag hatte zuvor während der Versammlung Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr gemacht. So sollte man die Aktivitäten bündeln, betonte er, für deren Durchführung, man Sponsoren benötige. Hier hatte sich in der Vergangenheit bereits die frühere AWO-Vorsitzende Edith Abelbeck besonders erfolgreich engagiert, die die AWO-Gruppe früher 24 Jahre lang geführt hatte. Keinerlei Probleme beinhaltete der sorgfältige Bericht der Kassiererin Inge Ott.
Geehrt für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Joachim Westphal, Anni und Uwe Schymanek, Helga und Hartmut Reents, Karin Flassig und Günter Kaschubs. 20 Jahre dabei sind Hannelore Heinemann, Roswitha Rassau, Magdalene Lammertz und Lisa Jankowski. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Edeltraud Mittelstedt, Irmgard Fricke, Hannelore Kuhnert, Irmtraud Lucht und Anita Jacob zurück. Zum Abschluss der Versammlung blieb allen Teilnehmern bei Kaffee und Kuchen noch Zeit für allerlei Klönschnack.
Zum Auftakt der Veranstaltung hatten sich Bürgermeister Friedhelm Fischer, Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr und Gudrun Mennecke von der AWO-Region bei der Führungsmannschaft des AWO-Ortsvereins für die tolle ehrenamtliche Arbeit bedankt, aus der die vielfältigen Angebote für die älteren Mitbürger resultierten.