Kampf den Rasern

Anwohner aus Hainhaus und Altenhorst auf den Barrikaden

Altenhorst/Hainhaus (ok). Raser in Hainhaus und Altenhorst – Anwohner ließen am Dienstagabend im Kaltenweider Ortsrat Dampf ab, forderten neben Verkehrsberuhigung auch regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen in den Tempo-30-Zonen. Wenn innerhalb geschlossener Ortschaften gerast wird, bezeichnet Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr (SPD) das als „menschliches Problem“. Sein Vorschlag.: Kleine rot-weiße Tonnen wie sie am Zebrastreifen an der Konrad-Adenauer-Straße stehen, so lautete sein Vorschlag. Eingeplant sind 4.000 Euro der Stadtverwaltung für die Ortsdurchfahrt in Hainhaus eingeplant. Die legen zunächst auf Eis, weil sich Anwohner gegen in Beruhigung im Ort ausgesprochen . Der Ortsrat will jetzt aber eine Einengung vor der Ortseinfahrt, ein Vorhaben , mit dem ein Anwohner am Ortseingang gar nicht einverstanden ist – ihne stören die bremsenden und anfahrenden Fahrzeuge. In der Diskussion am Dienstagabend wurde einmal mehr deutlich, dass unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen – ein Landwirt aus Altenhorst verdeutlichte, das die Straße bei einer Verkehrsberruhigung für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu schmal sei. Einer Meinung, der sich auch die CDU anschloss: „Der landwirtschaftliche Verkehr muss ohne Behinderung fahren können“, sagte Reinhard Grabowsky. Und sein Parteikollege Gerriet Kohls fügte an: „Die schlechte Straße allein ist schon Verkehrsberuhigung genug.“ Ein Ortstermin, den die CDU vorgeschlagen hatte, wurde von der SPD übrigens abgelehnt.