Kapverdische Inseln in Bildern

Besondere Motive in herrliche Farben bietet die Multivision-Show im Cinemotion am 1. November. (Foto: www.hartmanns-fotowelt.de)

Multivisions-Reisereportage am 1. November

Langenhagen. Die 15 Kapverdischen Inseln vulkanischen Ursprungs liegen 600 Kilometer vor der westafrikanischen Küste und 1.600 Kilometer südlich der Kanaren. Die Reise der beiden Fotografen Gisela und Andreas Hartmann führte sie auf sieben der neun bewohnten Inseln. Sie beginnen auf der Sonneninsel Sal, die ihren Namen durch die natürlichen Salinen erhalten hat. Das kleine Fischerdörfchen Santa Maria mauserte sich zum wichtigsten touristischen Ort.
Die heimliche Hauptstadt Mindelo auf São Viçente ist die Heimat der bekanntesten Künstlerin der Kapverdischen Inseln Cesaria Evora. Am Abend öffnen sich In unscheinbaren Straßen Türen und Fenster und Musikgruppen fangen an, den rhythmischen, schnellen Funana zu spielen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die grüne Wanderinsel Santo Antão. Die Landschaft im Nordwesten der Insel fasziniert durch ihre Bergwelt. Teilweise fallen die Hänge links und rechts der Pflasterstraße steil bergab. Im krassen Gegensatz dazu ist die wüstenhafte Landschaft im südlichen Teil.
Maio, Insel der Einsamkeit, ist vom Tourismus ein wenig abgeschnitten. Lediglich Fischfang, ein bisschen Landwirtschaft und jede Menge Müßiggang bestimmt den Alltag der Einheimischen.
Auf der größten Insel Santiago, der Afrikanischen, ließen sich die ersten Siedler nieder. Die ehemalige Hauptstadt Cidade Velha gilt als Hauptumschlagplatz des mehr als 200-jährigen Sklavenhandels zwischen Afrika und Südamerika.
Kaum ein Tourist nutzt die mehr oder weniger regelmäßige Fährverbindung von Fogo zur Nachbarinsel Brava. Die Blumeninsel ist die kleinste der bewohnten Inseln. Bezeichnend sind die bergige Landschaft mit einer üppigen Vegetation und das frische Klima. In der Hauptstadt Vila de Nova Sintra gibt es viele Paläste mit Blumengärten.
In der Mitte der fast kreisrunden Insel Fogo beeindruckt die einzigartige Vulkanlandschaft mit dem Pico do Fogo. Der Hauptort São Filipe besticht durch seine vielen restaurierten Herrenhäuser im Kolonialstil. Höhepunkt der Reise der beiden Fotografen Gisela und Andreas Hartmann war die Bezwingung des Vulkans, der mit 2.829 Metern die größte Erhebung der Kapverden ist.
Die Multivisions-Reisereportage am Sonntag, 1. November, im Kino Cinemotion (Schützenstraße) zu sehen. Eintrittskarten gibt im Vorverkauf im TUI-Reisecenter am CCL, Marktplatz 5.