Kein Bauzaun mehr vor Robert-Koch-Schule

Abschlussgespräch (von links): Jörg Rettig, Friedhelm Fischer, Carsten Hettwer, Monika Gotzes-Karrasch, Thomas Kelber, Jens Szabo und Ralph Haase.

Stadt investierte 270.000 Euro in Umgestaltung des Haupteingangsbereichs

Langenhagen. Im Haupteingangsbereich der Robert-Koch-Schule (RKS) wurden am vergangenen Montag die letzten Bauzäune entfernt. Die Umgestaltung der etwa 1.500 Quadratmeter großen Fläche ist abgeschlossen. Knapp 270.000 Euro hat die Stadt Langenhagen im Zuge des zweiten Bauabschnittes investiert.
Von dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten überzeugten sich am Montag Langenhagens Bürgermeister Friedhelm Fischer, der Stadtbaudezernent Carsten Hettwer, die Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch sowie der kommissarische RKS-Leiter Jens Szabo, der kommissarische RKS-Konrektor Jörg Rettig und der designierte RKS-Leiter Thomas Kelber im Beisein des Projektverantwortlichen im städtischen Fachdienst „Stadtgrün und Friedhöfe“, Ralph Haase. „An diesem Platz ist sehr gut zu erkennen, dass die Stadt Langenhagen das Thema Barrierefreiheit ernst nimmt“, sagte Bürgermeister Fischer.
Nach Abschluss des zweiten Bauabschnittes ist der Haupteingang der RKS ohne ein Überwinden von Stufen zu erreichen. Die Fläche des Vorplatzes wurde so angelegt, dass sie in Richtung des RKS-Gebäudes leicht ansteigt. Der Höhenunterschied zwischen Straßenniveau und dem des Erdgeschosses kann ohne eine Treppe überwunden werden. Zudem erhielt der Vorplatzbereich ein Leitsystem für Blinde und sehbehinderte Menschen, um auch ihnen einen ungehinderten Zugang zur RKS zu gewährleisten.
„Wir haben hier eine repräsentative und großzügige Lösung“, sagte Stadtdezernent Hettwer. Denn einhergehend mit der Neuordnung der Fläche wurden unter dem Platz eine neue Regenwasserversickerungsanlage installiert und auf ihm 50 neue Fahrradstellplätze aufgestellt. Dank der im ersten Bauabschnitt installierten Bügel besitzt die RKS nun insgesamt 120 Fahrradstellplätze. Zudem konnten im zweiten Bauabschnitt zwölf Parkplätze für die Lehrkräfte vom Schulhof- in den Vorplatzbereich verlegt werden. Angedacht ist, dass der Schulhof künftig während der Unterrichtszeit für Autos gesperrt wird.
Ersten Planungen zufolge sollten alle Maßnahmen innerhalb von fünf Monaten und damit bis zum März abgeschlossen sein. Dass es nun zwei weiterer Monate bedurfte, ist allen voran dem Erhalt einer Linde im Haupteingangsbereich geschuldet. Um die Wurzeln des etwa 50 Jahre alten Baumes zu schützen, wurden besondere Wurzelschutzplatten erforderlich. „Der Platz ist schick geworden“, so der designierte RKS-Leiter Kelber abschließend. „Der Platz hat dazu gewonnen.“
Derweil laufen bereits die Planungen und Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt, bei dem im hinteren Schulhofbereich partielle Maßnahmen gelaufen sind. Mit ihm soll noch in diesem Jahr begonnen werden.