Kein Einzelfall
Kaltenweide (he). Der Fall des im Weiherfeld vergifteten Hundes Hannibal scheint kein Einzelfall zu sein: Mehrere Anrufer meldeten sich nach unserem Bericht in der Redaktion und wiesen auf weitere Fälle hin. Silvia Wenzel, die in Alt-Kaltenweide lebt, ist überzeugt davon, dass ihr Hund Ende September im eigenen Garten einen Giftköder gefressen hat – nur ganz knapp überlebte das Tier nach einem dreiwöchigen Kampf um sein Leben. Eine weitere Anwohnerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, erinnert an mehrere weitere Fälle von Vergiftungen aus früheren Jahren: „In Kaltenweide ist es unter Hundebesitzern bekannt, dass hier jemand Gift auslegt“, sagt sie. Für alle Hundebesitzer in Kaltenweide kann es zurzeit daher nur eine Empfehlung geben: Hunde an die Leine und gut im Auge behalten.



