Kein Platz für die Hunde

Mehrheit lehnt CDU-Antrag für Hundeauslauffläche ab

Kaltenweide (ok). Die Hunde in Kaltenweider müssen weiter auf ihre Auslauffläche warten, eine Fläche nördlich der Altenhorster Straße, die ins Spiel gebracht worden ist, kommt nach Ansicht der Verwaltung nicht in Frage. Begründung von Ortsratsbetreuerin Karin Saremba: Die Fläche sei ökologisch angelegt worden; ein Grundstück in dieser Größe andernorts wieder verursache immense Kosten, etwa in fünfstelliger Höhe. Für Reinhard Grabowsky, Sprecher der CDU-Fraktion, keine Begründung: "Wir planen so oft um, da sollte das hier kein Problem darstellen." Die CDU hatte den Antrag gestellt, den Joachim Bause (SPD) sarkastisch sinngemäß so kommentierte, dass bei einer "wohnortnahen Hundauslauffläche" jetzt wohl auch die Hunde gefahrlos zum Sch... kommen könnten. Grabowsky dagegen sieht in der fehlenden Hundeauslauffläche einen Planungsfehler, sie gehöre zu einem Neubaugebiet genauso wie Straßen, gerade, weil in der Einwohnerfragestunde immer wieder das dreckige Zelleriegelände angemahnt werde. Ein Hundehalter attestierte der Verwaltung "mangelnden Weitblick", eine Hundeauslauffläche sei auch sinnvoll, um soziale Kontakte zu knüpfen. Und: 10.000 Euro für eine Hundeauslauffläche seien im Vergleich zu 100.000 Euro für den interkulturellen Erlebnispark doch geringe Kosten. SPD und Dirk Musfeldt (Grüne) lehnten den Antrag der CDU ab.