Kein Sportabzeichen für lau

Das Sportabzeichen absolvierten in diesem Jahr beim TSV KK unter anderem Feuerwehrleute und sechs Familien. Vier Frauen waren zum zehnten Mal dabei. (Foto: O. Krebs)

85 Jugendliche und Erwachsene stellten sich beim TSV KK der Herausforderung

Krähenwinkel (ok). Seit mehr als 30 Jahren nimmt Hans-Joachim Ferle das Sportabzeichen beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ab, versucht innerhalb des Anforderungskatalogs immer eine Lösung für die Absolventen zu finden. Er macht aber auch deutlich: "Für einen Kasten Bier und eine Pulle Schluck gibt es bei mir kein Sportabzeichen." Ab dem kommenden Jahr legt er die Verantwortung in jüngere Hände – Christa Sachse und Thomas Nünke übernehmen. Sportlich aktiv will Ferle aber weiterhin bleiben: Schon 33 Mal hat er das Sportabzeichen in Gold verliehen bekommen, dazu 15 Mal das österreichische Sportabzeichen. In diesem Jahr waren es 43 Jugendliche und 42 Erwachsene, die sich den Herausforderungen stellten, insgesamt sechs Familiensportabzeichen wurden ausgehändigt. Gleich fünf Teilnehmer aus dreri Generationen gehören zur Familie Anders. Acht Feuerwehrleute absolvierten die vier vorgeschriebenen Prüfungen, für sie war Hans-Joachim Ferle der "beste Sportabzeichen-Trainer". Ein Lob, das sie auf einem Pokal verewigten. Zum 22. Mal machte Karin Wandelt ihr Sportabzeichen, das erste Mal allerdings beim TSV KK. Und: Vier Frauen waren zum zehnten Mal dabei, und alle schafften Gold – Ute Dunker, Gabriela Hartfiel, Angelika Helms sowie Marianne Roesner.