Keine rosigen Aussichten

Diskussion beim BfK über angespannte Situation an der Kaltenweider Grundschule

Kaltenweide (ok). Zwei Lehrerinnen werden wohl mit Beginn des neuen Halbjahres an der Kaltenweider Grundschule noch fehlen; die Unterrichtsversorgung liegt bei 91 Prozent. Keine rosigen Aussichten. Zumal die Schülerzahlen in den nächsten Jahren noch steigen sollen. Die Schulelternratsvorsitzenden Natascha Stumm und Uwe Guelke wollen jetzt eine Abfrage an allen Schulen starten, am 12. Januar weitere Maßnahmen beraten. Der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK), der sich auch um Belange im Ort kümmert, hat vor, mit zuständigen Kommunalpolitikern im Landtag und mit der Landesschulbehörde das Gespräch zu suchen. Klassenräume fehlen an der Kaltenweider Grundschule; im Container wurde jetzt ein Werkraum eingerichtet. Und: Weil bei den Lehrern so ein Engpass besteht, fällt seit Sommer auch die Sprachförderung an den Kindegärten flach. Aus diesem Grunde sieht der BfK auch eine Erweiterung des Weiherfeldes relativ kritisch – die Infrastruktur fehle einfach.
Weitere Punkte der jüngsten Sitzung: In Sachen Blumen- und Gemüsegarten ist ein Pachtvertrag mit der Stadt abgeschlossen worden; der zuständige Arbeitskreis Flucht kann seine weitere Arbeit aufnehmen.
In der Sitzung Sitzung des BfK, der ersten im neuen Jahr, soll es am Donnerstag, 5. Januar, ab 19.30 Uhr im AWO-Familienzentrum Sonnenblume um die Nutzung der Container auf dem Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) gehen. Das Jugendwerk der AWO stellt dann ein erstes Konzept vor.