Keine "Schildkröten" gewünscht

Der Ortsrat ist sich einig: Die "ortsbildprägenden Bäume" am Mühlenweg sollen nicht durch so genannte Schildkröten geschützt werden.Foto: O. Krebs

BfK gründet Arbeitskreis "Seestädter Platz"

Kaltenweide (ok). Der neu gegründete Verein "Bürger für Kaltenweide" (BfK), der mittlerweile mehr als 40 Mitglieder hat, setzt sich mit vielen Themen auseinander, wird in drei Fällen aktuell aktiv. So hat der Arbeitskreis (AK) "Nahwärme" den Versorger EPL wegen der Preiserhöhung zum 1. April um eine Stellungnahme bis zum 21. Juni gebeten.
Die "Schildkröten" im Mühlenweg sollen nicht kommen, die Grünanlagen nicht zerstört werden. Diese Erkenntnis hat der Verein "Bürger für Kaltenweide" aus vielen Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern gewonnen. Das "ortsteilprägende historische Straßenbild" dürfe nicht zerstört werden. In einem Schreiben an die Ortsratsmitglieder macht der BfK Alternativvorschläge: die Verpflichtung, die Sporthalle von der Zellerie aus anzufahren, das Einbringen von Holzpflöcken wie etwa an der Zellerie oder in der Lindenstraße oder einfach nur die Entfernung des alten Zaunes. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind über die Ideen mit einem Flugblatt informiert worden. Vom Kaltenweider Ortsrat gibt's Rückendeckung. Das Gremium hat sich einstimmig dagegen ausgesprochen, dass die "ortsbildprägenden Bäume" durch die weißen Betonhalbkugeln geschützt werden.
Ein neuer Arbeitskreis ist auf der jüngsten Sitzung ins Leben gerufen worden. Der Arbeitskreis (AK) "Seestädter Platz" trifft sich das erste Mal Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr im Freshhouse und beschäftigt sich nach Auskunft des Vereins mit dem Bau von 68 Wohneinheiten der KSG am Kaltenweider Bahnhof. Gäste sind herzlich willkommen.