„Kinder brauchen Zeit zum Spielen“

Setzen auf Fortbildung (von links): Tabea Pipenbrink, Stephanie Fiebig und Bettina Praßler-Kröncke.Foto: O. Krebs

Erzieherin Stephanie Fiebig hat jetzt „Delfi-plus“ in der Tasche

Langenhagen (ok). Die Arbeit mit Krippenkindern erfordert eine besondere Zuwendung – darüber sind sich Tabea Pipenbrink, Leiterin des Elisabethkindergartens, und Pastorin Bettina Praßler-Kröncke einig. Bei der kirchlichen Einrichtung kommt noch hinzu, dass nicht nur qualifiziertes Fachwissen gefordert, sondern auch ein evangelisches Profil notwendig ist. Ein Ansatz, der auch in der speziellen Fortbildung mit dem Abschlusszertifikat „Delfi-plus“ zum Tragen kommt. Die Abkürzung DELFI steht für „denken – entwickeln – lieben – fühlen – individuell“. Erzieherin Stephanie Fiebig hat die einjährige Weiterbildung mit theoretischen und praktischen Inhalten gerade abgeschlossen, kann viele ihrer Erkenntnisse in die Arbeit mit den Krippenkindern einbringen. „Ich habe meine Hausarbeit übers Spielen geschrieben. Kinder brauchen einfach Zeit zum Spielen, dabei reichen oft einfachste Dinge“, sagt Stephanie Fiebig. So sei zum Beispiel der Deckel einer Flasche faszinierend; für die Kleinen sei es wichtig, die Umwelt direkt zu erleben nicht das vorgesetzte Spiel. Bei einem Elternabend sollen den Müttern und Vätern die Inhalte der Fortbildung noch einmal anschaulich vermittelt werden; im März nimmt dann schon die nächste Erzieherin „Delfi-plus“ in Angriff.