"Kinder sind unsere Mitte"

Empfinden den Spielplatz als durchaus gelungen (von links): Carsten Hettwer, Ronald Kunze, Freiraumplanerin Christine Früh, Ursula Schneider vom Fachdienst Stadtgrün und Friedhöfe, Claudia Koch und Bürgermeister Mirko Heuer. (Foto: O. Krebs)

Neugestalteter Spielplatz am Quartierstreff in Wiesenau prämiert

Langenhagen (ok). Er liegt sozusagen mitten in der Mitte von Wiesenau, am Quartiersplatz, ist barrierefrei und passt gut in die städtebauliche Struktur. Das hat anscheinend auch die Jury so empfunden, die jetzt den Deutschen Spielraumpreis vergeben hat. "Langenhagen liegt ist da auf einer Stufe mit Lausanne, Leipzig und Reutlingen zu nennen", sagt Jurymitglied Ronald Kunze aus Langenhagen. Auf den vorderen Plätzen landete vor einigen Jahren auch schon einmal der Mehr-Generationen-Bewegungspark. Stadtbaurat Carsten Hettwer macht aber auch deutlich: "Das Thema Inklusion auf Spielplätzen ist für uns nicht außergewöhnlich, sondern selbstverständlich."Ziel ist es im Fall Wiesenau, dort noch mehr Leben hineinzubekommen. Ein kleinerer Bereich im südlichen Teil lade eher zum Verweilen und Innehalten ein. Carsten Hettwer: "Wir wollen das Spiel in die Mitte holen, und Kinder sind unsere Mitte." Auch Claudia Koch, Leiterin des Quartierstreffs, ist begeistert von dem Spielplatz, der sich mit seiner Weite gut einfüge. Allerdings bemängelt sie, dass einige Verkehrsteilnehmer das Konzept noch nicht wahrgenommen hätten, mit ihren Autos die Straße entlangrasten. Angedacht sei eine gemeinsame Aktion mit der Polizei im nächsten Jahr. Die Gesamtkosten für das kanpp 2.000 Quadratmeter große Gesamtareal liegen bei etwa 300.000 Euro. Insgesamt gab es für die zwölf Gewinner Preise im Wert von 21.000 Euro, für Langenhagen sprangen 2.500 Euro dabei heraus.