Kinderkrippe Karlsson offiziell eröffnet

Die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden fühlen sich nach kurzer Zeit schon sehr wohl in den Räumen der neuen Langenhagener Kinderkrippe Karlsson.

"Bethel im Norden" erweitert Angebot am Reuterdamm

Langenhagen. Zahlreiche Gäste, darunter viele Kinder und ihre Eltern, folgten der Einladung der zum Unternehmensbereich Bethel im Norden gehörenden Birkenhof Jugendhilfe gGmbH. Gemeinsam feierten sie am Freitag die offizielle Einweihung der zweiten Kinderkippe Karlsson mit noch einmal zwölf Plätzen am Reuterdamm. Nach Rüdiger Scholz, Geschäftsführer der Birkenhof Jugendhilfe gGmbH, gab es in einem bestehenden Gebäude eine Kernsanierung. So sind im Erdgeschoss auf mehr als 150 Quadratmetern ein Gruppen-, ein Tobe- und Ruheraum sowie eine Küche und ein kindgerechtes Badezimmer entstanden. Im ersten Stock kommen dann noch einmal Büro- und Sozialräume für die Mitarbeitenden hinzu.
„Wir können uns nur bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt bedanken“, freute sich Pastor Christian Sundermann aus der Geschäftsführung von Bethel im Norden über die gelungene Erweiterung des Krippenangebotes. Aus zwölf Plätzen, die im Jahr 2009 eingerichtet wurden, wurden nach einer Investition von 180.000 Euro jetzt 24 Krippenplätze für Kinder im Alter von zwei Monaten bis zu drei Jahren. Für Marco Brunotte, SPD-Landtagsabgeordneter und Pate der ersten Einrichtung, ist die Erweiterung ein konsequenter Schritt: „Wir brauchen heutzutage einfach ein dichtes Unterstützungsangebot, damit gerade Familie und Beruf nebeneinander reibungslos funktionieren“. Monika Gotzes-Karrasch, die erste Stadträtin Langenhagens, konnte dies in ihrem Grußwort nur bestätigen: „Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll zusammen. Von daher möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die diese neuen Krippenplätze in unserer Stadt möglich gemacht haben“.
Wie groß dieser Bedarf ist, haben die letzten zwei Monate gezeigt. „Bereits jetzt betreuen wir in beiden Einrichtungen insgesamt 22 Kinder. Und die beiden freien Plätze werden sicher in Kürze auch vergeben sein“, erklärte dazu Sandra Struß, Leiterin der beiden Krippen. Die staatlich anerkannte Erzieherin hat mit ihrem neunköpfigen Team in den vergangenen Monaten für die neue Einrichtung sehr viel geplant, überlegt und viele Ideen im Innen- sowie Außenbereich umgesetzt. Dabei standen die Kinder immer ganz klar im Vordergrund. „Sie sollen sich wohlfühlen, altersgerecht lernen, spielen und die Welt entdecken“, umreißt die 33-jährige Erzieherin das Konzept der Krippen, die beide nach Kinderbuchfiguren von Astrid Lindgren benannt wurden.