Kioni rundet die Feier ab

Heinrich Aschenbrenner und seine Urenkelin Kioni Aschenbrenner – sie beide trennt ein Jahrhundert Lebenszeit. (Foto: L. Schweckendiek)

Heinrich Aschenbrenner feierte 100. Geburtstag

Langenhagen (ls). Heinrich und Kioni Aschenbrenner verbindet die Jahreszahl 14 – doch was sie trennt ist ein ganzes Jahrhundert. Heinrich Aschenbrenner feierte am 11. August diesen Jahres die Vollendung seines einhundertsten Lebensjahres - im Jahr der Geburt seiner Urenkelin Kioni, genau 100 Jahre nach ihm.
Familie, Nachbarn, Freunde und auch der Bürgermeister Friedhelm Fischer waren gekommen, um diesen ehrenvollen Geburtstag mit ihm zu feiern. Im letzten Jahrhundert hat Heinrich Aschenbrenner einiges miterlebt. Er berichtet: „Nach meiner Ausbildung zum Maler und Lackierer wurde ich zunächst Berufssoldat. Lange und grausame Zeit meines Lebens verbrachte ich in Sibirien in russischer Gefangenschaft. Als ich endlich heimkehrte, begann ich dann meinen eigentlich erlernten Beruf als Maler.“
Erst mit 95 Jahren nahm er Unterstützung mit dem betreuten Wohnen in der City-Park-Residenz an. Ganze drei Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau Lene, mit der er 64 Jahre seines Lebens verbrachte. Aus dieser Ehe kam ein Sohn hervor, sowie zwei Enkelkinder und nun auch eine Urenkelin.
Heinrich Aschenbrenner lebt seit etwa 60 Jahren in Langenhagen, setzte sich in der Stadt besonders für den Fußball ein. So war er in den sechziger Jahren Vorstandsmitglied im TSV KK und beteiligte sich tatkräftig am Bau des ersten Klubheimes des Vereins.
„All dies meisterte ich mit dem Fahrrad. Noch bis zu meinem 92. Lebensjahr war das Rad mein liebstes Fortbewegungsmittel“, erzählt Aschenbrenner weiter. Besonders gern verbrachte er seine Zeit neben dem TSV KK in seinem Garten.