Kitas im Wettbewerb

Caren Marks ruft zur Teilnahme auf

Langenhagen. „Kinderbetreuung in Kitas hat viele Gesichter. So unterschiedlich wie die Regionen in Deutschland sind, so verschieden sind auch die Ansätze und Rahmenbedingungen, unter denen Qualität in der frühkindlichen Bildung entsteht“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks. Um herausragende Leistungen zu würdigen, vergeben das Familienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung den Deutschen Kita-Preis.
„Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität der frühen Bildung arbeiten“, erläutert Caren Marks. Grundlage für die Auswahl bilden vier Qualitätsdimensionen: Kindorientierung, Partizipation, Sozialraumorientierung und lernende Organisationen.
Damit alle Bewerbungen vergleichbare Chancen haben, wird sowohl auf die Entwicklungsprozesse, als auch auf die jeweiligen Rahmenbedingungen vor Ort Rücksicht genommen. Eine Jury mit Experten aus Kitas, Trägerverbänden, Elternvertretungen, Praxis und Wissenschaft bestimmt in den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ einen Erst- und vier Zweitplatzierte. Die Preisträger werden dann im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Mai 2019 bekannt gegeben. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 130.000 Euro dotiert.
Alle Kitas und lokalen Bündnisse für frühe Bildung in Deutschland können sich ab sofort um den Deutschen Kita-Preis bewerben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Informationen zur Bewerbung gibt es unter www.deutscher-kita-preis.de. Die Bewerbungsfrist endet am 31. August.