Klare Absage an eine Zusammenlegung

Die Beförderten und Geehrten.

Belastende Einsatzszenarien für Krähenwinkeler Feuerwehr

Krähenwinkel (ok). 41 Einsätze – die Einsätze der Krähenwinkeler Feuerwehr lagen unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Allerdings hatten einige es für die 43 Feuerwehrfrauen und -männer in sich. Gleich zu Anfang des Jahres brannte ein Haus wegen eines Weihnachtsbaumes, der Feuer gefangen hatte, komplett ab. Darüber hinaus waren die Krähenwinkeler auch bei Feuern in der Kernstadt – etwa auf dem ehemaligen Norta-Gelände, bei einem Hochhausbrand und zuletzt bei einem Feuer im Kino mit im Einsatz. Besonders emotional war die Aufgabe, als ein Kind in Schulenburg ins Eis eingebrochen war und nicht mehr gerettet werden konnte. Einer klare Absage erteilte Ortsbrandmeister Kai Jüttner in seiner Rede einer Zusammenlegung von Standorten. Zukunftsorientiert seien sechs Feuerwehren im Stadtgebiet von Langenhagen. „Folgen einer Zusammenlegung von Feuerwehren wären nicht abzusehende Mitgliederschwunde, die heutige Einsatz- und Leistungsfähigkeit der dann neuen Wehren würde nicht mehr gegeben sein. Die Sonderaufgaben, die heute jede Ortsfeuerwehr im Stadtgebiet ausführt, müssten auf weniger Köpfe verteilt werden. Ob die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dann noch ausreichend ist, möchte ich abschließend nicht beurteilen“, fand Jüttner klare Worte.
Eine langjährige Ehrung stand auch noch auf dem Programm; Günter Ulbricht ist schon seit 50 Jahren bei der Feuerwehr. Die Ehrennadel der Region Hannover ist Bernd Kühn verliehen worden.