Klarer Mittelpunkt des Interesses

Stellvertretender Stadtbrandmeister Oliver Schütte (von links), Ortsfeuerwehrsprecher Timo Felker, stellvetretende Ortsbrandmeisterin Nadine Schuster, Florian Haberlandt und Ortsbrandmeister Jens Koch bei der Versammlung der Ortsfeuerwehr Schulenburg. (Foto: S. Mittelmeyer)

Versammlung der Ortsfeuerwehr Schulenburg

Schulenburg (dl). Der Eisregen machte am Sonnabend auch vor Langenhagen nicht halt und sorgte nicht nur für einen verspäteten Beginn der Ortsfeuerwehr-Versammlung, sondern war auch der Grund dafür, dass weniger Feuerwehrleute in das Schulenburger Dorfgemeinschaftshaus kamen als üblich. In diesem Zusammenhang erscheint es einigermaßen kurios, dass die glatteisbedingten Unfälle offenbar von der Polizei allein abgearbeitet werden konnten. Die Langenhagener Feuerwehren mussten deshalb jedenfalls nicht ausrücken. Dafür hatte die Ortswehr in Schulenburg mit 34 aktiven Einsatzkräften im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 26 Einsätze zu bewältigen. Bei dem Großbrand, der Anfang des Jahres große Teile der ehemaligen Langenhagener Tapetenfabrik in Schutt und Asche legte und bei dem alle Langenhagener Feuerwehren im Einsatz waren, stellten die Schulenburger mit ihrem Schlauchwagen alleine die Wasserversorgung für einen kompletten Einsatzabschnitt sicher. Nicht zu vergessen die zahlreichen Fortbildungsabende für die Aktiven im Feuerwehrhaus sowie die Ausbildungsstunden, die alljährlich im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Burgdorf und an der Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle (NABK) auf dem Programm stehen. Das eigentliche Interesse der Versammlung galt naturgemäß aber dem aktuellen Stand der Dinge in Sachen Neubau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus für die Ortsfeuerwehren Schulenburg und Engelbostel. Stadtbaurat Carsten Hettwer ist optimistisch, dass bereits die übernächste Hauptversammlung in zwei Jahren in den neuen Räumen am Stadtweg stattfinden kann. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die langwierigen und mitunter nicht ganz einfachen Planungen und Verhandlungen mit den Vertretern der Feuerwehr, für Schulenburg Jens Koch als Ortsbrandmeister und seiner Stellvertreterin Nadine Schuster. Die Auseinandersetzungen zu diesem Thema bezeichnete Hettwer als „hart, aber fair“. Nadine Schuster, die während des Schulenburger Schützenfests im Sommer schon zur ersten Schulenburger Feuerwehrkönigin ernannt wurde, erhielt jetzt im Rahmen der Versammlung ebenfalls eine Auszeichnung für ihr 25 Jahre währendes Engagement für die Feuerwehr. Einen weiteren Zuwachs erhielten die Einsatzkräfte durch Florian Haberlandt, der aus der Jugendabteilung zu den Aktiven aufrückte und das Gelernte künftig "bei den Großen“ einbringen kann.