Klartext zur Ganztagsschule

Kaltenweide. Nach den Diskussionen um die nachschulisch Betreuung der Grundschüler, das ECHO berichtete, gibt die Grüne-Ratsfraktion eine Stellungnahme. Demnach soll die Umwandlung der Grundschule in eine Ganztagsschule konsequent erfolgen: „Ganztagsschulen bieten allen Schülern faire Bildungschancen, das ist für uns Maßstab und Zielsetzung“, sagt Dirk Musfeldt, der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Es sei klar, dass die baulichen Voraussetzungen an der Grundschule derzeit einen Ganztagsschulbetrieb nicht zuließen. Von der Idee, das künftige Kinderhaus, das angrenzend an das Schulgelände errichtet wird, ausschließlich von der Schule nutzen zu lassen, hätten die Grünen mittlerweile Abstand genommen. Entgegen ersten Aussagen der Stadtverwaltung lasse die Gebäudeplanung eine Nutzung als Unterrichtsräume aus Brandschutzgründen offenbar nicht zu. Das ändere jedoch nichts am bestehenden Bedarf für eine Ganztagsschule. „Derzeit werden in Kaltenweide 120 Kinder in Hortgruppen betreut, für die mehr als 400 anderen Kaltenweider Kinder besteht eine Gerechtigkeitslücke, die wir mit der Ganztagsschule schließen“, erläutert Dirk Musfeldt. Die Stadtverwaltung solle daher andere Pläne für neue Schulräume entwickeln.