Kleines Team mit großen Aufgaben

Ralf Dankenbring (von links) erklärt BfK-Mitgliedern mit Alexander Schulz und Florian Windeck den Umfang des Ehrenamts in der Freiwilligen Feuerwehr. (Foto: G. Gosewisch)

BfK-Mitglieder staunen über Ortsbrandmeister Dankenbring

Kaltenweide (gg). Wichtige und wertvolle Informationen lieferte Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring bei der jüngsten Sitzung des Vereins „Bürger für Kaltenweide“ (BfK). Er war auf Einladung vor Ort, denn nach Auskunft des Vereinsvorstands sei ein gegenseitiges Kennenlernen wünschenswert. Aufgefallen sei, dass unter den 5.000 Neubürgern im Weiherfeld nur sehr wenige den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst aufgenommen haben. Ralf Dankenbring bestätigte: „Unter unseren 52 aktiven Mitgliedern haben 13 den Wohnsitz im Neubaugebiet, doch die haben alle einen langjährigen Bezug zur Feuerwehr. Sie stammen aus anderen Ortsfeuerwehren und leisten teilweise sogar Paralleldienst.“ Tatsächlich ist mit dem Neubaugebiet die Einwohnerzahl Kaltenweides von 3.000 auf 8.000 gestiegen, die Ortsfeuerwehr wurde aber nicht vergrößert. Der Feuerwehrdienst für die Neubürger wird von denen geleistet, die „schon immer“ dabei waren. Staunend hörten die BfK-Mitglieder und Gäste, wie schnell nach der Alarmierung der erste Angriffstrupp ausrückt. Dass dies nur drei Minuten sind, wollten einige erst nicht glauben. Dankenbring berichtete vom Ausrückeplan, von der Ausbildung, den Übungsdiensten und vielem mehr. Er erklärte die Notwendigkeit von Feuerwehr-Zufahrten am Beispiel Margeritenhof und der damit verbundenen Notwendigkeit eines großräumig freien Kaltenweider Platzes. Er berichtete von uneinsichtigen Anliegern im Weiherfeld bei Übungsdiensten und uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern beim Parken. „Wo ein Müllwagen nicht durchkommt, wird ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr auch nicht durchkommen. Was Zeitverzögerungen bei der Anfahrt im Notfall bedeuten, kann sich jeder vorstellen“, sagte der Ortsbrandmeister.
Zur Idee von Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr, den ehemaligen NP-Markt an der Kananoher Straße zum Standort für ein neues und größeres Gerätehaus zu machen (das ECHO berichtete), unter Umständen mit Zusammenlegung der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel, wollte sich Dankenbring nicht äußern. Bisherige Gespräche zum Thema sind Ergebnis offengeblieben.