Kommt die holländische Rampe?

Lagen beim Gespräch oft auf einer Wellenlänge: Bürgermeister Mirko Heuer (links) und Bundestagsabgeordneter Hendrik Hoppenstedt. (Foto: O. Krebs)

Bundestagsabgeordneter Hoppenstedt im Austausch mit Bürgermeister Heuer

Langenhagen (ok). Die holländische Rampe und die Finanzen waren zwei der wichtigsten Themen, über die Bürgermeister Mirko Heuer und der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt miteinander geredet haben. Heuer setzt sich weiterhin für eine einseitige Autobahn Richtung Dortmund ein, hofft so, das Gewerbegebiet Godshorn vom Verkehr zu entlasten. Ob das ganze Vorhaben realisiert werden kann, steht allerdings noch in den Sternen. Denn die Autobahnauf- und abfahrt Engelbostel ist nur knapp mehr als einen Kilometer entfernt. Apropos Verkerhsinfrastruktur: Am Donnerstag sind im Stadtplanungsausschuss die Weichen für einen neuen DHL-Frachtumschlagplatz an der Münchner Straße gestellt worden. Nach langer Diskussion hat sich der Ausschuss mit sieben Ja- und drei Nein-Stimmen bei einer Enthaltung dafür ausgesprochen. Was die Finanzen angeht, so nimmt der Bund nach Auskunft Hoppenstedts fünf Milliarden Euro mehr ab Januar 2018 in die Hand. Seit 2014 sei die Region schon um 100 Millionen Euro entlastet worden. Das jährliche Budget für die Kinderbetreuung liege bei rund 945 Mllionen Euro, 400 Millionen Euro würden für Sprachfördergruppen aufgewandt. An Niedersachsen gehen etwa zehn Prozent. Die Kinderbetreuung ist aber für Bürgermeister Mirko Heuer aiuch ein großes Thema.