Kompakte Informationen an zwei Tagen

Wertvolle Tipps für Mevlyce aus Hannover zum Beruf der Kosmetikerin am praktischen Beispiel.Foto: D. Lange

Berufsfindungsmarkt endet mit Aussteller-Rekord

Langenhagen (dl). Ein für die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klassen positiver Trend setzte sich auch beim diesjährigen 19. Berufsfindungsmarkt weiter fort. So viele Firmen wie nie suchen nach geeigneten Bewerbern, um einem drohenden Mangel an Fachkräften frühzeitig zu begegnen. 56 Firmen präsentierten sich dazu an zwei Tagen im Rathaus Langenhagen den etwa 1.900 Schülern der kommenden Abgangsklassen. Die ausstellenden Betriebe und Behörden repräsentierten eine Bandbreite von mehr als 80 kaufmännischen und gewerblichen Berufsbildern. Es zeigte sich, dass eine überwiegende Zahl der Schüler gut vorbereitet in die Gespräche ging. Auch wenn noch längst nicht alle eine konkrete Vorstellung von ihrem zukünftigen Beruf haben, wurden die Möglichkeiten, sich zu informieren, von ihnen dennoch ausführlich genutzt. Dazu fragten sie nach Schul- und Betriebspraktika, die in den Klassen 8 und 9 demnächst anstehen und ihnen die Gelegenheit bieten, die eigenen Vorstellungen und Erwartungen zum Berufsleben in der Praxis zu überprüfen. Für die Wirtschaftsförderer der Stadt war der Markt ein großer Erfolg, auch wenn Aussteller ein wenig zusammenrücken mussten. „Außer in Hannover gibt es Messen wie diese sonst nicht in der Region“, berichtete Wirtschaftsförderer Jörg Hollemann. „Im Vergleich ist unsere zwar kleiner, aber intimer und kompakter. Außerdem kamen in den zwei Tagen statt der angemeldeten 1.700 Schüler am Ende etwa 1.900. Allein durch die Kooperation mit der Wirtschaftsförderung in Laatzen und Garbsen kommen auch etliche Schüler von dort. Der Berufsfindungsmarkt erfüllt im Grunde die Funktion einer Kontakt- und Informationsbörse und soll den Schülern Anregungen und Hilfestellungen zur Wahl ihres zukünftigen Berufes bieten und vermitteln. Was uns aber überrascht hatte, waren die 10 Bewerber, die sich bei den ausstellenden Hotels mit konkreten und gut vorbereiteten Bewerbungen vorstellten. Das war neu für uns.“