Konfirmanden und Teamer betreut

Jugendliche Kreativität beflügelte den Gottesdienst in der Matthias-Claudius Kirche mit Verabschiedung von Diakonin Isabelle Watral durch Superintendent Holger Grünjes. (Foto: G. Gosewisch)

Lob bei Verabschiedung von Diakonin Isabelle Watral

Krähenwinkel (gg). „Sie sind ein Segen für die Jugend“, sagte Superintendent Holger Grünjes bei der Verabschiedung von Diakonin Isabelle Watral. Über drei Jahre war sie in den Kirchengemeinden Elisabeth und Matthias Claudius in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, vertrat Diakonin Beate Granobs, die nun ihre Elternzeit beendet.
Weit mehr als das Organisieren von Jugendfreizeiten oder Gemeindefest-Aktionen lag in ihren Händen. Ihre Präsenz sei Pastor Torsten Kröncke schon bei Dienstantritt aufgefallen, erinnert sich Holger Grünjes. Mit trockenem Humor habe er gesagt: „Sie ist da. Sie ist in besonderer Weise da“. Was das bedeute, sei fortan zu beobachten gewesen, denn kleine und große Jugendgruppen fielen fortan auf, die sich kreativ und emsig betätigten und mittendrin sei immer Isabelle Watral gewesen, so der Superintendent. Seine Begeisterung für die Jugendarbeit band Holger Grünjes in den Jugendgottesdienst ein, der von den sogenannten Kirchenkreis-Trainees vorbereitet wurde. Trainees gibt es in Langenhagen in der Martinsgemeinde, in der Elisabeth- und in der Matthias-Claudius-Gemeinde. Es sind Jugendliche, die sich nach der Konfirmation in Kursen mit christlichen Werten und Glaubensfragen beschäftigen und die auch von Isabelle Watral betreut wurden. „Mein Herz geht auf. Ich bin stolz, dass wir solche Jugendlichen haben“, so das Lob von Holger Grünjes zur kreativen Leistung der Trainees und zum Auftritt der Kirchenkreis-Band „The Silhuettes“. Basis bildete der Psalm (139,14) „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ Für Isabelle Watral schließt sich mit diesem Psalm der Kreis. Im Gespräch mit dem ECHO erklärt sie: „In der Gemeinschaft entdecken die Jugendlichen ihre eigenen Talente und Fähigkeiten, von denen sie selbst nicht ahnten, dass sie sie haben.“ Jugendliche in ihrer Persönlichkeit wahrzunehmen sei wichtig, mit einem Lächeln aufeinander zuzugehen ebenso. „Voller Dank und Zuneigung sind die Jugendlichen für Isabelle Watral“, bestätigte Supenintendent Holger Grünjes und entband sie mit dem Segen von ihren Aufgaben. Isabelle Watral setzt ihr Studium Soziale Arbeit in Hildesheim fort, möchte der kirchlichen Arbeit aber eng verbunden bleiben. Sie sagte: „Mir ist hier klar geworden, das ist mein Weg.“