"Kontinuität ist ja nicht unbedingt schlecht"

Für beide Feuerwehrleute ist es jeweils die zweite Amtszeit: Boris Ehrhardt (Abteilungsleiter Sicherheit, Ordnung, Umwelt) (von links), Frauke Wegner (Sachbearbeiterin), Arne Boy, Karsten Habermann, Janine Burger (Leiterin Team Gefahrenabwehr), Bürgermeister Mirko Heuer.

Arne Boy und Karsten Habermann im Amt bestätigt

Langenhagen. Zusammen kommen sie auf 67 Jahre im Einsatzdienst der Stadtfeuerwehr. Werden die Dienstzeiten in der Jugendfeuerwehr hinzugezählt, müssen weitere neun Jahre addiert werden. Und diesen ehrenamtlichen Dienst werden Godshorns Ortsbrandmeister Karsten Habermann und Stadtbrandmeister Arne Boy auch die nächsten Jahre leisten.
Aktuell wurden die beiden durch Bürgermeister Mirko Heuer für sechs weitere Jahre in das Verhältnis des Ehrenbeamten berufen. Boys und Habermanns zweite Amtszeit als Stadt- und Ortsbrandmeister begann bereits am 1. November.
Als Ortsbrandmeister ist Habermann aktuell zuständig für die 70 aktiven Mitglieder der Ortsfeuerwehr Godshorn als auch die vielen Mitglieder der Nachwuchs- und Altersabteilungen. Zurückblickend wirkt er schon seit vielen Jahrzehnten in Führungsposition im Orts- und Stadtkommando mit. Nach seinem Grundlehrgang 1979 baute er in den folgenden Jahren ein umfassendes und vielfältiges Wissen auf. Von seinen 38 Dienstjahren war Habermann über 28 im Führungsdienst (drei Jahre Gruppenführer, 18 Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und zuletzt sechs Jahre Ortsbrandmeister).
Unter Habermann wurde Boy im Jahre 1998 Ortsbrandmeister. Zum damaligen Zeitpunkt übrigens einer der jüngsten Ortsbrandmeister im damaligen Landkreis Hannover übrigens. Als er vor nunmehr sechs Jahren das Amt des Stadtbrandmeisters von Eric Zerra übernahm, war wieder einer der Jüngsten. Einer der jüngsten Stadtbrandmeister in der Region. Zeitgleich übergab Boy das Amt des Ortsbrandmeister an Habermann, sodass beide, wie bereits beschrieben, zusammen in ihre zweite Amtszeit starten konnten. Bürgermeister Heuer traf eine passende Aussage: "Kontinuität ist ja nicht unbedingt schlecht."