Kräfte der Energiequellen entdeckt

Wenn Wasser auf den Antrieb fließt, überträgt sich die Kraft: Die Grundschüler experimentierten auf dem Schulhof der Hermann-Löns-Schule. (Foto: G. Gosewisch)

Umfangreiches Agenturprojekt für Grundschüler

Langenhagen (gg). In der Hermann-Löns-Schule den Alltag auf den Kopf stellten Sven Schlüter und Achim Stork von der Arbeitsgemeinschaft Umwelt und Bildung. Die Agentur bietet Schülerprojekte an. Um „Spielerisches Experimentieren rund um Energie und Klimaschutz“ ging es für die Grundschüler von Klasse eins bis vier nun an zwei Tagen, sie erforschten an Stationen Wasser, Wind und Sonne als Energiequelle. Das machte ihnen sichtlich großen Spaß, denn bei herrlichem Wetter war auch auf dem Schulhof einiges aufgebaut, wo mit Wasserkraft Antriebe gebaut oder mit Brausepulver Dosen zum Platzen gebracht wurden. Die Themenbereiche Klimawandel, Energie- und Wasserverbrauch wurden spielerisch vermittelt.
Britta Methner, Lehrerin an der Hermann-Löns-Schule, übernahm die schulinterne Organisation. Alle Lehrer und zudem pädagogische Mitarbeiter und Eltern wurden in die Betreuung der Gruppen mit je 15 Schülern an den Experimentierstationen eingeteilt. Britta Methner sieht das Projekt als sinnvolle Ergänzung des Sachunterrichts. Sie hat die Agentur bereits bei Fortbildungen kennengelernt, vor vier Jahren gab es an der Hermann-Löns-Schule schon einmal zwei Projekttage dieser Art.
Die Kosten des Projekts teilen sich auf. Gerechnet wurde mit dem Geld der 380 Schülerinnen und Schüler an der Hermann-Löns-Schule. Diese mussten einen Beitrag in Höhe von einem Euro bezahlen, sodass seitens der Stadtverwaltung aus dem Budget der Umweltschutzbeauftragten noch 140 Euro beizusteuern waren. 90 Prozent der Kosten für die zwei Aktionstage wurden von ProKlima übernommen. Dieser Förderfond erhält jährlich Einzahlungen in Höhe von 4,4 Millionen Euro, drei Viertel davon trägt der Energieversorger enercity, den Rest übernehmen die Kommunen der Region.