Kräuter als Reisemitbringsel

Tabletten, Arzneimittel und Pflaster wurden sichergestellt.

Zoll am Flughafen Hannover stellt Medikamente sicher

Langenhagen. Jetzt landete am Vormittag der Flug LH 046 aus Frankfurt. Zu den Fluggästen gehörte auch eine 46-jährige Frau aus Goslar, die ihre Reise in Shanghai begonnen hatte.
Bei der Befragung nach mitgeführten Waren meldete sie Kräuter als Reisemitbringsel an.
Bei der Kontrolle der Gepäckstücke entdeckten die Zöllner jedoch 916 Tabletten, 900 Milliliter Tablediverser Arzneimittel und 120 Schmerzpflaster.
Die Tabletten, Arzneimittel und Pflaster wurden sichergestellt. Gegen die 46-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Nach ihrer Vernehmung, in der sie keine Angaben zum Tatvorwurf machte, konnte sie ihre Weiterreise antreten.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Zollfahndungsamt Hannover - Dienstsitz Magdeburg.
In Deutschland unterliegt die Einfuhr von Arzneimitteln den strengen Bestimmungen des deutschen Arzneimittelgesetzes. Damit soll sichergestellt werden, dass in Deutschland nur Arzneimittel auf den Markt gelangen, die nach arzneimittelrechtlichen Gesichtspunkten für den Verbraucher unbedenklich sind.
Arzneimittel, die in Ländern außerhalb der Europäischen Gemeinschaft erworben werden, dürfen von Privatpersonen grundsätzlich nur in der Menge eingeführt werden, die dem üblichen persönlichen Bedarf für die Dauer der Reise entspricht. Dabei ist zu beachten, dass Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die im Ausland frei verkauft werden, in Deutschland unter das Arzneimittelgesetz fallen können.