Kranz feierlich niedergelegt

Die stellvertretenden Bürgermeister Willi Minne und Ulrike Jagau legten den Kranz zum Gedenken an den Kriegsbeginn von 78 Jahren an das Mahnmal auf dem Marktplatz. (Foto: G. Gosewisch)

Zeremonie zum Gedenken an Kriegsanfang

Langenhagen (gg). Die schreckliche Bilanz bleibt in ihrer Dimension unbegreiflich. „Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Er kostete in sechs Jahren knapp 60 Millionen Menschen das Leben“, so die Mahnung des stellvertretenden Bürgermeisters Willi Minne bei der Zeremonie zum Gedenken am Mahnmal auf dem Marktplatz am Rathaus. Der mutwillig herbeigeführte Krieg und die Verbrechen an der Menschlichkeit sind nach seinen Ausführungen nicht nur Teil der Geschichte, sondern fordern die Deutschen heute nach wie vor „mit gestärktem Willen für den Frieden in einem freien Europa einzutreten“. Bei den gegenwärtigen Kriegen in Syrien, im Südsudan oder in der Uraine stelle sich die Frage „Auf welcher Seite stehen wir?“.
Den feierlichen musikalische Rahmen gestaltete eine Abordnung des Blasorchesters der Stadt Langenhagen. Unter der Leitung von Gero Kretschmer (Trompete) spielten Stefan Knaebel (Trompete), Dirk Rubke (Horn), Elias Rodehorst (Tuba) und Michael Bauz (Posaune) folgende Stücke: Vorspiel aus der Oper Hänsel und Gretel, Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“, Lied „Ich hatt einen Kameraden“ und Film-Titelmelodie La Califa von Ennio Morricone. Teilnehmer der Zeremonie, darunter Ehrenbürgerin Waltraud Krückeberg, Ratsmitglieder und eine Abordnung der Schützenvereine, legten Rosen zum Kranz.