"Kriminalität unter Geflohenen"

Referent Ulf Küch regt im Maigespräch zur Diskussion an. (Foto: L. Schweckendiek)

SPD bat zum traditionellen Maigespräch

Langenhagen (ls). Wie in jedem Jahr lud der SPD-Ortsverein Bürger zum traditionellen Maigespräch ein. Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks war gekommen, um mit den Wählern ihres Wahlkreises in das Gespräch zu kommen. Irina Brunotte, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins, erklärt: „Normalerweise ist unser Maigespräch, wie der Name es sagt, auch im Mai angelegt. Wir haben dieses Jahr eine Ausnahme gemacht, weil unser Referent einen Termin im Mai nicht mehr einrichten konnte. Da wir auf seinen Vortrag aber besonders viel Wert gelegt haben sind wir mit unserer Veranstaltung dieses Jahr in den Juni gezogen.“ Auch der späte Termin tat dem Wirken der Veranstaltung keinen Abbruch. „Die Tradition unseres Maigesprächs reicht so weit zurück, dass wohl keines der heutigen Parteimitglieder über den Beginn dieser Veranstaltungsreihe aus erster Hand berichten könnte. Wir haben in diesem, wie in den letzten Jahren, wieder eine großartige Rückmeldung erfahren. Zwischen 50 und 100 Teilnehmer sind dabei“, meint Irina Brunotte. Zum Erfolg des diesjährigen Gesprächs trug auch die Aktualität des Themas bei. „Wir unterhalten uns mit Ulf Küch über das Thema Asyl", lautete die Ankündigung. Buchautor Ulf Küch berichtet in „Soko Asyl“ über seine Erfahrungen als Leiter der Kriminalpolizei Hannover. Er ist stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes deutscher Kriminalbeamter und Experte in Sachen Straftaten und Kriminalität unter Geflohenen. Irina Brunotte sagt: "Für uns als SPD ist diese Veranstaltung ein klares Zeichen. Wir wollen das Thema Asyl nicht den Konservativen überlassen, sondern uns mit unseren eigenen Sichtweisen und Hintergründen dieser wichtigen Thematik auf unsere Weise näheren.“