Kultkino an der St.- Paulus -Kirche

Motive wie die Jakobsweg-Brücke in Dordogne stimmen auf die Filmnacht in St. Paulus ein. (Foto: Isabel Wagemann-Steidel)

Französische Filmnacht am Freitag, 29. Juni

Langenhagen. Die St- Paulus-Gemeinde lädt für Freitag, 29. Juni, zur französisches Filmnacht ein, die im Rahmen der Reihe Kultkino teilweise openair am Kirchturm stattfindet. Waren es in den letzten Jahren kubanische Filme, so wird diesmal auf Anregung aus der Kirchengemeinde ein französischer Film gezeigt. Extra zum Film werden französische Weine, französischer Camembert, französische Salami und Baguettes angeboten. Als Aperitif kann vor dem Imbiss oder auch danach das französische Nationalgetränk Pastis gut gekühlt genossen werden. An der Hindenburgstraße 85 stehen schon ab 20 Uhr die Getränke und der Imbiss bereit. Bei französischer Musik können sich Besucher auf den Filmbeginn um 21 Uhr freuen. Bei schlechtem Wetter findet die gesamte Veranstaltung im Gemeindesaal statt. Der Eintritt ist frei
Vor dem Film und in der Filmpause wird es eine Bilderschau vom Jakobsweg gezeigt, die ein Langenhagener Pilgerer zur Verfügung gestellt hat. Zu sehen sind Bilder, die auf seiner Pilgertour 2015 von Frankreich bis nach Santiago de Compostela entstanden sind. Der Film wurde vom Gemeindeausschuss ausgesucht. Unterstützung und Anregungen gab Marie-France Küchler, eine Französin, die schon seit vielen Jahren in Hannover wohnt. Eberhard Engel-Ruhnke vom Kirchenvorstand ist begeistert: „Marie France konnte uns in der Vorbereitung das französische Flair nahe bringen und viel Vorfreude auf den Film bereiten. Uns würde es sehr freuen, wenn zur Filmnacht auch Menschen aus dem Stadtteil kommen, die sonst eher weniger mit Kirche zu tun haben. Unserer Ziel ist ein beschwingter, ungezwungener Abend, an dem alle Spaß und Freude haben“.
Der Film erzählt die Geschichte von Clara Claude und Pierre, die entsetzt sind: Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausbezahlt, wenn sich alle drei zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres könnte den Dreien kaum passieren, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen Wandern grundsätzlich gegen den Strich. Doch das Geld brauchen alle und so schließen sie sich widerwillig einer illustren Reisegruppe an. Dort müssen sie feststellen, dass sie beileibe nicht die einzigen Teilnehmer sind, die keine Lust auf die Pilgertour haben..