Kulturfestival war einfach spitze

Viel Beifall gab es für den Tanznachwuchs der Närrischen Ritterschaft im Forum, hier mit Gerda Negraßus vor ihrem Auftritt. Foto: E. A. Nebig

Mitglieder aus mehr als 30 Vereinen boten ein sehr gutes künstlerisches Programm

Langenhagen(ne). Im Zweijahresrhythmus findet in Langenhagen das „Kulturfestival des Kulturringes Langenhagen“ statt, der ein eingetragener, gemeinnütziger Verein ist. Jetzt ging das neunte Festival mit großem Erfolg über die Bühne. Die Vorsitzende und Cheforganisatorin Gerda Negraßus, die Mitglieder ihres Vorstandes sowie die der Mitgliedsvereine und der große Organisations-Helferkreis sind mit der Resonanz rundherum zufrieden. „Das Langenhagener Kulturfestival 2010 war einfach Spitze“, zog Negraßus am vergangenen Sonntag nach der Abschlussveranstaltung am Musikpavillon im Stadtpark Bilanz und fügte hinzu, dass sie allen Sponsoren herzlich danke, die es ermöglicht hätten, für die Veranstaltungsreihe ein Programmheft herauszugeben, in dem sich alle Mitglieder des Kulturringes mit ihren jeweiligen Angeboten und Aktivitäten vorstellen konnten.
Bürgermeister Friedhelm Fischer, der in seinem Vorwort im von Günter Kuhn gestalteten Festival-Programmheft die Bedeutung des Kulturringes für Langenhagen als wichtigen Faktor des Stadtmarketings gewürdigt hatte, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seiner Frau einige der zehn Kultur-Veranstaltungen zu besuchen. Er war am Schluss der jeweiligen Veranstaltung jedes Mal über die gemeinsamen Auftritte von Mitgliedern des Kulturringes des Lobes voll. „Diese Gemeinschaftsleistungen sind Stadtmarketing und bereichern das kulturelle Leben in unserer Stadt ungemein, dafür danke ich allen, die aktiv auf oder hinter den Bühnen mitgewirkt haben“, betonte er bei einem seiner Besuche.
Gerda Negraßus dankte ihrerseits dem Bürgermeister und damit der Stadt, dass das Kulturfestival trotz angespannter Haushaltslage erneut gefördert worden sei. Die Resonanz sei bei allen Veranstaltungen verschieden gewesen, sagte sie in einem Gespräch mit dem ECHO. Mal weniger gut, mal sehr gut. Zwei Veranstaltungen im „daunstärs“ seien sogar ausgebucht gewesen. Man habe leider aus Sicherheitsgründen einige interessierte Besucher abweisen müssen. Zum „Zauberhaften Revue-Abend“ am Sonnabend im Forum hätten sich weit merh als 200 Besucherinnen und Bescuher eingefunden. Sie führt das unter anderem darauf zurück, dass bei allen Veranstaltungen kein Eintritt erhoben, sondern nur um freiwillige, kleine Spenden gebeten wurde. Alles sei von den Vereinen in den von der Stadt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten selbst organisiert worden. Die einwöchige Veranstaltungsreihe fand unter anderem im Rathaus, in der Aula des Schulzentrums an der Konrad-Adenauer-Straße, dem Forum, der Kleinkunstbühne „daunstärs“ und am Musikpavillon im Stadtpark statt. Das abwechslungsreiche Programm umfasste unter anderem verschiedene anspruchsvolle Instrumental- und Chor-Konzerte, Kleinkunst, Cabaret-, Theater- und Tanzdarbietungen, Lesungen sowie einen Stadtrundgang zur Heimatgeschichte, bei dem 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachten. Rund 30 Langenhagener Vereine, Verbände und Laien-Entertainer und Entertainerinnen aus der Kernstadt sowie den Ortschaften waren mit mehr als 300 Aktiven auf den Bühnen beteiligt. Höhepunkt der Veranstaltungen war am vergangenen Sonnabend im Forum ein Revue-Abend mit 20 Programmpunkten, bei denen der Nachwuchs der Närrischen Ritterschaft glänzte. Erstmalig dabei war die Gruppe „Bamboo Filipino Magkabalikat“, die mit viel Beifall bedacht wurde.