Kulturring ließ Maikrone in die Höhe ziehen

Der Ortsrat war beim Maibaum auf dem Le-Trait-Platz am Zug. (Foto: D. Lange)

Godshorner zelebrierten Familienfest auf dem Le-Trait-Platz

Godshorn (dl). Endlich Frühling und die Menschen strömten nach draußen. Am 1. Mai war auf dem Le-Trait-Platz viel los, wo der Kulturring zum "Maifest für die ganze Familie" eingeladen hatte. Etliche Vereine präsentierten sich rundum, und in der Mitte, wie in der guten Stube, saßen die Godshorner an langen Bänken und genossen nicht nur das Wetter, sondern auch das kulinarische Angebot wie Kaffee und Kuchen, Fischbrötchen, Bratwurst und Bier, was halt so dazu gehört. So wie auch die passende Musik. Zunächst Blasmusik mit dem Bläserchor Godshorn, später wurde es dann etwas lauter und etwas schneller mit der Classic Rock Band „That`s Why“. Vorher aber musste erst einmal die bunt dekorierte Maikrone in die Höhe gezogen werden. Diese Aufgabe war wie immer Sache des des Godshorner Ortsrats, der sich dazu in einer kurzen gemeinsamen Kraftanstrengung wie gewohnt in das Zeug legte. Nur auf ihren Ortsbürgermeister Willi Minne, der aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht zum Maifest kommen konnte, mussten sie diesmal verzichten. Für die Grundschüler Nika, Leonie, Nele, Marie, Leni und Fiete war es dagegen ein ganz besonderer Tag, auf den sie sich schon seit drei Wochen vorbereitet haben. Mit Altsaxophon, Querflöte, Klarinette, Tenorhorn, Posaune und Schlagzeug gründeten sie mit Unterstützung des Bläserchors Godshorn gewissermaßen eine kleine Band und durften beim Maifest einige Stücke zusammen mit den Großen spielen. Sollten die Kinder Lampenfieber vor ihrem Auftritt gehabt haben, so war ihnen davon jedenfalls nichts anzumerken. „Wichtig ist bekanntlich auf`m Platz“, wie man im Fußballdeutsch sagt. Da will man zeigen, was man kann. Das Projekt mit dem Namen „Go Music“ entstand unter dem Motto „Spielend Musik lernen“ im Rahmen einer musikalischen Kooperation der Grundschule mit dem Förderverein des Bläserchor Godshorn, berichtete Urte Tuntke, die Leiterin des Projekts. Mit von der Partie beim Maifest war auch das Netzwerk für Flüchtlinge, das die Besucher an ihrem Stand nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern versorgte, sondern auch zeigte, wie man jenseits aller Streitigkeiten um Grundstücke und Flüchtlingsunterkünfte ganz pragmatisch die drängenden, ganz alltäglichen Probleme der Flüchtlinge lösen kann. Wer sich dem Netzwerk anschließen und helfen will, wende sich direkt an Insa Becker-Wook oder informiere sich auf der Internetseite www.zum-guten-hirten.de.