Kunst und Kultur werden nachhaltig geprägt

Das Orchester probt in der Flughafenstadt.

Die Bläserphilharmonie Niedersachsen zu Gast in Langenhagen und Hannover

Langenhagen. Die Bläserphilharmonie Niedersachsen (BPN) erwächst seit ihrer Gründung 2011 zu einem Ensemble, das maßgeblich zur Entwicklung des musikalischen Lebens in Niedersachsen beiträgt und die Kunst und Kultur im Land nachhaltig prägt. Einmal jährlich treffen sich über 70 Musikerinnen und Musiker, um in einer viertägigen Arbeitsphase ein qualitativ hochklassiges Konzertprogramm der sinfonischen Blasmusik zu erarbeiten und aufzuführen. In diesem Jahr probt die BPN, die sich aus Berufs- und ambitionierten Laienmusikern zusammensetzt, in der Kaserne des Heeresmusikkorps Hannovers. Übernachten wird das Orchester im ACHAT Premium Airport Hotel in Langenhagen. Im Anschluss an die drei Probentage konzertiert die BPN am 15. Oktober in der Konzertaula der Freien Waldorfschule Hannover Maschsee unter dem Motto: „Die Tragische zwischen I und J.“ Die BPN beschreitet mit ihren „ABC“-Konzerten eine innovative Programmplanung, in der jedes Jahr dem Alphabet folgend zwei bis drei Komponistinnen und Komponisten porträtiert werden. Das diesjährige Programm wurde aus Komponistinnen und Komponisten mit den Anfangsbuchstaben I und J zusammengestellt und durch die 3. Symphonie von James Barnes ergänzt und abgerundet. Barnes komponierte das Werk kurz nachdem seine kleine Tochter Natalie gestorben war. Er selbst sagt, dass die Symphonie das emotionalste Stück ist, das er jemals geschrieben hat und gibt dieser dritten Symphonie den Namen „die Tragische“. Einen weiteren Höhepunkt stellt das Stück „Fantasia (for Euphonium and Band)“ von Gordon Jacob dar, das solistisch durch Robin Boie (Heeresmusikkorps Hannover) präsentiert wird. Das selten zur Aufführung gebrachte Werk „Gloriosa“ in drei Sätzen von Yashuide Ito neben bekannten Titeln, wie „Thriller“ von Michael Jackson, zeigt das Facettenreichtum des Programms. Vervollständigt wird das Konzerterlebnis mit „Esprit de corps“ von Robert Jager, „Donauwellen“ von Iosif Ivanovici, „Palladio“ von Karl Jenkins, „Root Beer Rag“ von Billy Joel sowie dem Finale der zweiten Sinfonie von Charles E. Ives. Die musikalische Leitung der BPN übernimmt seit dem Gründungsjahr 2011 Matthias Höfert (Chefdirigent des Bundespolizeiorchesters Hannover).
Das Konzert findet am Sonntag, 15. Oktober, um 17 Uhr in der Konzertaula der Freien Waldorfschule Hannover Maschsee, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 70, 30173 Hannover, statt. Karten können im Vorverkauf per Mail an info@bpn-nds.de, über die Homepage www.bpn-nds.de reserviert oder an der Abendkasse zum Preis von zwölf Euro/acht Euro (ermäßigt), erworben werden.