„Kunst zum Anfassen“ auf dem Le-Trait-Platz

Günter Sachs will Idee von 1986 wieder aufgreifen

Langenhagen (ok). Vor mehr als 27 Jahren – genauer gesagt im September 1986 gab es das schon mal in der Flughafenstadt; Günter Sachs, der damals das Ganze bei der Premiere organisiert hat, will die Idee jetzt gern wieder aufleben lassen: ein Bildhauer-Symposium unter freiem Himmel. Zur Erinnerung: Die Kunstwochen liefen damals noch ein zweites Jahr, bevor sie dann wieder eingeschlafen sind. Zusammen mit dem Godshorner Kulturring will Sachs jetzt voraussichtlich im Mai „Kunst zum Anfassen“ auf dem Godshorner Le-Trait-Platz präsentieren, hat für den Auftakt Kontakt mit dem Skulpturenkünstler Marin Bode aufgenommen: Der hat gerade im Godshorner Naschbarort Vinnhorst seinen Skulpturenpfad aus alten Pappeln entstehen lassen; die Bäume sind dann als verschiedene Tiere wieder zum Leben erweckt worden und erfreuen die Spaziergängerinnen und Spaziergänger am Kanal. Die alten Pappeln mussten weichen, da ihre Standfestigkeit nicht gewährleistet war. Ähnliche kleine Kunstwerke des Vinnhorsters, der im Umgang mit der Motorsäge äußerst kreativ zu Werke geht, schweben Günter Sachs für Godshorn vor. Wolf, Adler, Eule, Pfau – alles Tiere, die nach Ansicht von Sachs gut ins Dorfbild in der Godshorner Ortsmitte passten. Eine Woche soll Bode mit seiner Kunst „zu den Bürgerinnen und Bürgern“ kommen. Die Skulpturen sollen danach natürlich stehen bleiben; zum Abschluss der Woche ist eine zünftige Feier geplant. Und eine Fortsetzung mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Genres ist auch angedacht.