Kurzweiliges von und über Hermann Löns

Galerist Hargen Depelmann (links) erläutert den Gästen die Standbeine seines Betriebes. Ernst August Nebig (von links), Christa und Ekkehard Röder sowie Liesa Depelmann hören interessiert zu.Foto: O. Krebs

Bürger- und Heimatverein: zweiter Empfang bei Depelmann

Langenhagen (ok). Musik, Malerei, Literatur – drei Themenfelder, auf denen sich der Schulenburger Kulturpädagoge Ekkehard Röder bestens auskennt. So war es nicht verwunderlich, dass er beim Neujahrsempfang des Bürger- und Heimatvereins Langenhagen in der Galerie Depelmann die Einführung übernahm und den Gästen "das Wesen der Kulturpflege" näherbrachte. Mehr als 50 Gäste waren der Einladung gefolgt und lauschten den kurzweiligen Erzählungen des Vorsitzenden Ernst August Nebig, der aus den "Lebensweisheiten" und "Die sieben Schulaufsätze des Aadje Ziesenis" von Hermann Löns vorlas und noch das eine oder andere Hintergründige von sich gab. Der Bürger- und Heimatverein fühlt sich der Galerie Depelmann bereits seit einiger Zeit verbunden, denn das Vereinsziel ist es laut Nebig, "die Stadtentwicklung kritisch zu begleiten, Traditionen zu pflegen und Kulturgut zu fördern". Gegründet wurde der Verein übrigens vor rund 50 Jahren nach Streitigkeiten im Rat. Als nächstes steht beim Bürger- und Heimatverein übrigens das Hägermahl am 11. März auf dem Zettel; Anmeldungen sind noch bei Gudrun Sellmann unter der Telefonnummer (0511) 77 45 11 möglich. Und in der Galerie Depelmann findet am Donnerstag, 24. März, eine Kunstauktion mit mehr als 60 hochkarätigen Werken – zum Beispiel von Emil Nolde, Horst Janssen oder Klaus Fußmann – statt. Ihr kompletter Erlös fließt der "Ricarda-und-Udo-Niedergerke"- Stiftung zu. Die 2008 von dem Arztehepaar Ricarda und Udo Niedergerke gegründete Stiftung hat das Ziel, Menschen in Not in Hannover und der Region – insbesondere von Armut Bedrohte, Kranke, Obdachlose oder Menschen ohne Papiere – mit Einzelzuwendungen und Projekten in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen zu unterstützen. Davon profitieren beispielsweise auch Patienten, die nicht ausreichend krankenversichert sind oder von unserem medizinischen System nicht erfasst werden. Die Objekte werden von den Ehepaaren Niedergerke und Depelmann sowie von einigen Künstlern aus ihrem Privatbesitz gestiftet.