Kuschelige Alpakas empfehlen sich

Oliver Menke und Sabine Weinrich laden zum Alpaka-Hoffest nach Kananohe ein. (Foto: G. Gosewisch)

Hoffest an zwei Tagen mit wolligen Produkten

Kaltenweide-Kananohe. Wer Alpakas aus nächster Nähe erleben möchte, muss nicht in die südamerikanischen Anden reisen, sondern nur nach Kananohe. Mitten im Wald liegt der Hof von Sabine Weinrich und Oliver Menke, die sich seit zwei Jahren der Haltung der wolligen Kamele verschrieben haben. Neun Tiere und drei Fohlen leben im Offenstall am auffallend fein restaurierten Hof. Mit großen schwarzen Kuller-Augen, Hippie-Frisur und einem Fell, das einer Kuscheldecke gleicht, möchte sie jeder sofort in den Arm nehmen. „Das mögen sie auch“, sagt Sabine Weinrich und streicht mit der Hand über den Hals eines Alpakas, das daraufhin erst mal neugierig guckt. Was als Nächstes passiert, wollen sie ganz genau wissen – natürlich, um rechtzeitig den Rückzug anzutreten. Aber die Alpakas sind Haustiere und dem entsprechend zutraulich. So hat der Alpaka-Hof eine ganz besondere Atmosphäre, die bei einem Hoffest an zwei Tagen (Sonnabend, 12., und Sonntag, 13. August; jeweils von 13 bis 18 Uhr) zu erleben ist. Dann wird der Hofladen offiziell eröffnet. Naturbelassene, ungefärbte Wolle von eigenen Tieren, die in einer Wollmühle hergestellt wurde, gibt es dort zu kaufen; zudem auch Mützen, Socken und Oberbekleidung sowie Sofa- und Bettdecken aus edler Alpakawolle. Beim Hoffest wird Frank Noller, Inhaber der Gaststätte `OutbaX-Spirit ́, für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Erlöse sollen der Rudi-Rotbein-Gruppe des NABU-Langenhagen gespendet werden.
Wegbeschreibung: Von der Kananoher Straße (Höhe Heideschlößchen) führt eine Anliegerstraße Richtung Süden (Hasenheide). Der Abzweig rechts führt zum Alpaka-Hof, Kananohe 11.