Lärmschutzwand an der Bahnstrecke nimmt Gestalt an

Bis Mittwoch sollen alle Elemente an ihrem Platz sein.

Bis Mittwoch auf 440 Meter alle Elemente eingebracht

Kaltenweide. Die ersten Lärmschutzwand-Elemente sind in der Nacht vom 20. auf den 21. August in die Stahlträger entlang der Bahnstrecke im Weiherfeld eingebracht worden. Die Mitarbeiter der beauftragten Firma Eurovia arbeiteten dabei so schnell, dass sich das fertige Ergebnis gut für den Betrachter erahnen ließ – eine knapp zwei Meter hohe Barriere, die das nordöstliche Weiherfeld vor den Geräuschen der vorbeifahrenden Züge abschirmt. Die Stadt Langenhagen investiert etwa 500.000 Euro.
Knapp 280 der fünf Meter langen, 50 Zentimeter hohen und 134 Millimeter starken Elemente werden später zusammen mit mehr als 90 Doppel-T-Trägern und ebenso vielen Betonsockeln die Lärmschutzwand bilden. Die aus Aluminium von Eurovia angefertigten Elemente sind so konstruiert, dass sie mehr als 20 Dezibel der Umgebungsgeräusche absorbieren. Sie schließen dank eines Nut-Federsystems plan miteinander ab, wenn sie aufeinander gesetzt werden. Im Langenhagener Weiherfeld sind es drei, die auf die zuvor eingebrachten Betonsockel gesetzt werden. Damit erreicht die Lärmwand eine Gesamthöhe von etwa zwei Metern.
Da pro Nacht etwa 80 der hellolivfarbenen Lärmschutzwand-Elemente eingesetzt werden können, sollen bis Mittwoch, 27. August, alle Teile an ihrem Platz sein – selbst wenn wie bisher die Arbeiten auf der Baustelle von Freitag- bis Sonntagnacht ruhen. Als letztes wird der Abschnitt in Höhe des Seestädter Platzes errichtet. An dieser Stelle schließt die Lärmschutzwand direkt an den vorhandenen Absperrzaun an. Dadurch werden eventuelle Lücken, die einst zum verbotenen und vor allem gefährlichen Queren der Bahngleise genutzt wurden, endgültig geschlossen.