Läufer stauten sich beim Steelman

Kullern und Abrollen gehörte zum Programm an den Hindernissen beim Crosslauf auf der Neuen Bult. (Foto: G. Gosewisch)

Rund 1.500 Teilnehmer bei Abenteuer-Crosslauf

Langenhagen (gg). Mit Superlativen wurde in der vergangenen Woche für die Teilnahme am steelman, dem Cross-Adventure-Lauf, geworben. Die Veranstalter-Agentur eichels-event sprach vom Erlebnis auf dem „schönsten Gelände der Welt“ - gemeint war die Pferderennbahn Neue Bult. Das kam überregional an: 1.513 Läufer von nah und fern stellten sich der Herausforderung auf wahlweise neun oder 18 Kilometer Streckenlänge, 21 Hindernisse zu überwinden – eine Art Spiel ohne Grenzen. Rennen, hangeln, klettern, kriechen, balancieren und rutschen – die Herausforderungen waren vielseitig und abwechslungsreich, aber der Spaß war groß, da half auch das Wetter mit strahlendem Sonnenschein und milden idealen Temperaturen mit. Schade, dass sich die Läufer an einigen Hindernissen im Stau mit rund 15 Minuten Wartezeit tummeln mussten, bis es weiterging. Viele nahmen es mit Humor, hatten ohnehin nicht eine optimale Zeit im Zielfokus, sondern das Gemeinschaftserlebnis mit Teamwertung.
Mit Christian Wiese, Dirk Schwarzbach und dem erfolgreichen TriTan-Titelverteidiger Steve Kehl hatten klassische Läufer am Ende der 18-Kilometer Distanz die Nase vorn. Bei den Frauen gelang es auf den letzten Kilometern Mandy Krause, die zweifache Ironman-Europameisterin Sandra Wallenhorst auf Distanz zu halten und sich den Steelman-Titel zu sichern.
Auf den neun Kilometern gab es durch Jörg Kleinholz-Mewes und Gwendolyn Mewes (LAC) einen Doppelsieg der Mewes-Familie.