Langenhagen ist gut vertreten

Ehrungen und Neuwahl des Kreis-Vorstandes der Landfrauenvereine Hannover. Foto: E. A. Nebig

Landfrauen wählten neuen Kreis-Vorstand

Engelbostel (ne). Führungswechsel beim Kreisverband der Landfrauenvereine Hannover. Wie es in der Satzung der Dachorganisation der Landfrauenvereine – dem Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover – vorgesehen ist, endete jetzt die Amtszeit der rührigen, bisherigen 1. Kreis-Vorsitzenden Ilona Alten. Sie kandidierte nach 14-jähriger ehrenamtlicher Vorstandsarbeit nicht wieder, ebenso trat ihre Stellvertreterin aus Langenhagen, Renate Moderow, nach zwölf Jahren im Kreisvorstand nicht wieder an. Zur neuen Kreisvorsitzenden wählten die Delegierten aus den sechs Landfrauenvereinen im Kreisverband Petra Paland aus Gehrden und zu ihren Stellvertreterinnen: Irmhild Felske aus Hiddestorf sowie Ulrike Wissel-Baumgarte aus Ronnenberg. Beraterin der Landwirtschaftskammer Hannover ist weiterhin Marianne Riecke aus Hannover-Ahlem. Zu Bei
sitzerinnen wurden gewählt: Hannelore Nowak aus Koldingen, Ulrike Schlutt aus Godshorn und Birgit Scheer aus Engelbostel. Letztere gehört dem Vorstand seit vier Jahren an und hatte den Delegiertentag am vergangenen Freitag im Saal des Restaurants Stein-Zeit am Stadtweg hervorragend organisiert. Ehrengast in der reinen Damenversammlung war der Vorsitzende des Landvolkkreisverbandes Han-
nover, Heinrich Blume. Er würdigte in einem Grußwort die ehrenamtliche Arbeit in den Landfrauenvereinen. Die Vereine selbst seien wichtige Stützen im gesellschaftlichen Leben in den ländlichen Bereichen, betonte er dabei. Die heutigen Landfrauen, es sind beileibe nicht alle Landwirtinnen unter den über 70.000 Mitgliedern im Landesverband, sondern kommern aus allen möglichen Berufen. Sie haben sich vor einiger Zeit ein Motto gesetzt, das da lautet: „Ich lebe auf dem Land, aber nicht hinter dem Mond“. Entsprechend vertreten sie in den Vorständen die Interessen von Frauen aus dem ländlichen Raum und entwickeln entsprechende Aktivitäten. Landfrauenvereine leisten zum Beispiel Hilfen beim Wiedereinstieg in den Beruf, kämpfen für die Anerkennung von Haus- und Familienar-
beit, helfen bei der Qualifizierung in neuen Arbeitsbereichen, fordern die Stärkung des Ehrenamtes und fördern das gemeinsame Erleben. Denn, ob Bäuerin oder Erwerbstätige in einem anderen Bereich, Hausfrau, junge Mutter oder Seniorin, für Landfrauen gelten ganz eigene Lebensbedingungen. Die scheidende Vorsitzende wurde vom Landesverband mit einer der höchsten Auszeichnungen des Landfrauenverbandes geehrt. Ihr wurde das Symbol der Landfrauen, eine silberne Biene mit dem Niedersächsichen Landeswappen, verliehen. Die Laudatio zur Verleihung des Ehrenzeichens hielt die Präsidentin des Bundesverbandes und zugleich Landesvorsitzende des „LandFrauenverbandes Hannover“, Brigitte Scherp. Diese lobte die herausragenden Leistungen von Ilona Alten und bemerkte dabei, diese sei nicht immer bequem gewesen, habe aber gerade dadurch sehr viel durchgesetzt und viele Neuerungen etabliert. und habe Während ihrer Amtszeit habe sie zu den treibenden Kräften in der Landfrauenbewegung gehört. Birgit Scheer verabschiedete Renate Moderow, die den Landfrauen-Verein Krähenwinkel leitet, aus der Funktion im Kreisvorstand, ebenso Waltraud Weiland mit der Übergabe von Urkunden und Blumen sowie einer warmherzigen Dankesrede. Bleibt anzumerken, dass es in Langenhagen zwei sehr aktive Landrauenvereine gibt und zwar den von Herma Hoffmann geleiteten Verein Engelbostel und Umgebung sowie den Verein Krähenwinkel-Godshorn, der von Renate Moderow geführt wird, die jetzt aus dem Kreisvorstand ausgeschieden ist.