Langenhagen – mitten in Europa

Michael Zdravkovic, Prokurist und Niederlassungsleiter bei Dachser, zeigt ein Graffito im Dachser-Gebäude.

Wirtschaftsschau zeigt vielfältige Verknüpfungen mit anderen Ländern

Die Ausstellung "Langenhagen - mitten in Europa", ein Konzept von Regine von der Haar und Bettina Reimann, wird den Wirtschaftsschau-Gästen am 17. und 18. Mai die vielfältigen Verknüpfungen Langenhagens mit den anderen Ländern Europas nahebringen.
Langenhagen ist - im Vergleich zu Städten anderer Größenordnung - eine außergewöhnlich internationale Stadt. Michael Zdravkovic, Prokurist und Niederlassungsleiter bei Dachser, zeigt auf unserem Foto ein Graffito im Dachser-Gebäude.
Das Foto könnte sinnbildlich für die Ausstellung stehen, denn Michael Zdravkovic ist in Langenhagen aufgewachsen, hat serbische Vorfahren und steht einem Unternehmen mit internationaler Belegschaft vor. Und nicht zuletzt zeigt das Foto, wie wahr das Ausstellungsmotto ist: Langenhagen liegt tatsächlich mitten in Europa!
Spannende Informationen und Exponate der international agierenden Unternehmen in Langenhagen aber auch Geschichten von "Europäern in Langenhagen" zeigt die Ausstellung, die in einem eigenen Zelt untergebracht ist. „Jeder Firmenbesuch bringt erstaunliche Fakten zutage“, freut sich Regine von der Haar, die derzeit mit vielen Unternehmen in Kontakt steht, deren internationale Handelsbeziehungen in der Ausstellung gezeigt werden sollen:
„Wer in London mit einem Doppeldeckerbus fährt, wird auch deswegen sicher durch die englische Metropole kutschiert, weil ein Stück Technik aus Langenhagen wichtiger Bestandteil des Busses ist“, sagt sie. Welches Teil es ist und welches Langenhagener Unternehmen es produziert, bleibt bis zur Sonderschau ein Geheimnis.
Doch auch die menschliche Facette der Internationalität bietet interessante Fakten: So leben zum Beispiel (Zahl von 2011) 330 Akademiker mit ausländischem Pass in Langenhagen. Und die Stadt hat mit 25,9 Prozent zwar einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Bevölkerung mit Migrationshintergrund, jedoch sind mehr als zwei Drittel davon deutsche Staatsbürger und Staatsbürgerinnen. Langenhagen hat also einen hohen Anteil an bestens integrierter Bevölkerung mit familiären Wurzeln in anderen Ländern.
Aus vielen Ländern werden ein oder mehrere Langenhagener in der Ausstellung porträtiert - mit ihren Geschichten, wie sie nach Langenhagen gekommen sind und was ihnen hier am besten gefällt.
Aus einigen Ländern werden jedoch auch noch Europäer gesucht, um die Ausstellung mit ihren Geschichten zu bereichern. Skandinavier und Balten sind beispielsweise noch Mangelware. Und es bleibt die Frage: Gibt es Langenhagener Mitbürgerinnen und Mitbürger auch aus kleinen europäischen Ländern wie Luxemburg oder Malta? Unter der Rufnummer (0511) 7307/9469 freut sich Regine von der Haar auf Europäer, die mit ihren Geschichten zur Ausstellung beitragen möchten. Das EU-Projekt Vital Rural Area und die Stadt Langenhagen sind verantwortlich für die Sonderschau, die an das Ausstellungskonzept "Erfolg - made in Langenhagen" von 2012 anschließt.
In den anderen Ausstellungszelten füllen sich derzeit die Plätze. Noch bis zum 15. April können sich Unternehmen unter post@wirtschaftsschau-langenhagen.de anmelden oder unter 05130/585826 informationen einholen. Bereits ausgebucht sind die Bereiche Gastronomie und Automobilität. Noch rund zehn Plätze für Händler, Handwerker und Dienstleister sind zu vergeben.