Langenhagen trotzt "Petra"

Die schönen Seiten des Wetters: der Marktplatz unter einer dichten Schneedecke.Foto: D. Lange

Ganze Arbeit des Winterdienstes: Verkehr läuft reibungslos

Langenhagen (ok). Nein, ganz so wie beim kleinen gallischen Dorf, das sich erfolgreich gegen die übermächtigen Römer wehrt, ist es sicher nicht. Aber schon erstaunlich: Rundherum tobt das Tief „Petra“, in den Landkreisen Schaumburg und Celle beispielsweise ist wegen der Schneemassen und Glätte am Freitag die Schule ausgefallen. In der nördlichen Region Hannover – speziell in Langenhagen – lief der Verkehr allerdings reibungslos; die Hauptstraßen waren freigeräumt, der Winterdienst hatte nach dem Dauerschnee seit Donnerstagmittag ganze Arbeit geleistet. „“Keine besonderen Vorkommnisse“ lautete dann auch das Fazit von Manfred Pätzold, Sprecher des Langenhagener Polizeikommissariats. Der Winter hat uns aber weiterhin fest im Griff, am Wochenende soll es knackig kalt werden, auch tagsüber deutlich im Minusbereich. Und dann droht vor allen Dingen den Autofahrern im Umland Ungemach. Der Grund: Die Nachlieferung von etwa 6.000 Tonnen Salz steht noch aus; sollte sie ausbleiben, wird laut Region auf den Regionsstraßen am Wochenende nicht gestreut. Gut allerdings für die Kinder und Jugendlichen: Die Schlitten können rausgeholt werden. Montag ist wieder mit Schneefall zu rechnen; in der kommenden Woche wird es dann etwas wärmer. Die Chancen auf „weiße Weihnachten“ liegen laut Internetportal „donnerwetter.de“ bei etwa 30 bis 40 Prozent.